Kunsthauserweiterung bereitet ihnen Sorgen

Sein Haus steht unter Denkmalschutz. Nun fürchtet der Besitzer, dass es wegen des geplanten Kunsthauses nicht nur weitere Risse bekommt.

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Ulrich Schobinger mit seiner Frau Cécile. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Ulrich Schobinger mit seiner Frau Cécile. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

«1868 wurde das Haus im klassizistischen Neorenaissance-Stil erbaut, und damals reichte das Seeufer noch direkt bis hier zum Zaun», erklärt der 80-jährige Ulrich Schobinger und zeigt auf die grüne Wiese jenseits des Gartens der geschmackvollen Stadtvilla.

Nun fürchtet der pensionierte Ingenieur um die Zukunft der Familienresidenz. Denn wie die geplante kantonale Richtplan-Anpassung in Sachen Kunsthaus am See enthüllt, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Stadt das bislang als Wohnzone deklarierte Gebiet irgendwann in eine Zone öffentlichen Interesses umwandeln könnte. So wie es der Kanton in seinem raumplanerischen Bericht vorschlägt. Grund: «Um auch langfristig eine Erweiterung des Museums nach Osten zu ermöglichen, sollte die Stadt Zug mittelfristig eine Anpassung des Zonenplans diskutieren», heisst es dort wörtlich.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.