KUNSTPROJEKT: Eine Treppe führt in das Reich der Fische

1887 stürzte die Zuger Vorstadt in den See. Eine Katastrophe, an die ein Mahnmal erinnert. Nun will ein Künstler den direkten Kontakt zur Unterwasserwelt herstellen.

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Roman Signers Modell der Treppe, die Am Seeufer im Bereich der Katastrophenbucht installiert werden soll. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Roman Signers Modell der Treppe, die Am Seeufer im Bereich der Katastrophenbucht installiert werden soll. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Idee wirkt faszinierend. Man öffnet eine Tür an der Zuger Seepromenade, schreitet eine Treppe hinunter und kommt schliesslich auf einer Plattform zu stehen und blickt, zwei bis drei Meter unterm Wasserspiegel, Rötel und Forellen direkt ins Auge. Nur dicke Glasscheiben trennen einen noch von Neptuns Reich.

Eine Vision, die Wirklichkeit werden könnte. Denn das ungewöhnliche Projekt entstammt der Fantasie des Künstlers Roman Signer – der kein Unbekannter ist. Seine Treppe in den See kann man derzeit in der neuen Ausstellung des Zuger Kunsthauses im Modell beäugen. Wobei sein spektakuläres Konzept durchaus Realität werden könnte – das Projekt steht zur Diskussion. Sowohl Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller wie auch Corinne Sotzek von der Kulturförderung der Zuger Ernst-Göhner-Stiftung könnten sich die Realisation des Projekts prinzipiell vorstellen.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.