LABEL: Stadt Zug ist jetzt offiziell kinderfreundlich

Die Stadt Zug hat als 20. Gemeinde der Schweiz das UNICEF-Label «Kinderfreundliche Gemeinde» erhalten. Mit dem Label werden Gemeinden ausgezeichnet, welche speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingehen.

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Übergabefeier zum Label «Kinderfreundliche Gemeinde»: Ballone steigen in die Luft, alle mit einer Karte und einem Wunsch für eine noch kinderfreundlichere Stadt. (Bild PD)

Übergabefeier zum Label «Kinderfreundliche Gemeinde»: Ballone steigen in die Luft, alle mit einer Karte und einem Wunsch für eine noch kinderfreundlichere Stadt. (Bild PD)

«Wir freuen uns sehr, dass das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) der Stadt Zug das Label ‹Kinderfreundliche Gemeinde› verleiht», wird Stadträtin Vroni Straub-Müller, Vorsteherin des Bildungsdepartements, in einer Mitteilung der Stadt Zug zitiert. Mit dem Label anerkennt UNICEF einerseits, dass die Stadt Zug in den vergangenen Jahren bereits viel für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen geleistet hat. Andererseits belohnt sie damit das grosse Engagement aller, die sich in der Stadt Zug für die Belange der Kinder und Jugendlichen einsetzten.

Die UNICEF Schweiz lancierte die Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» 2003. Die Stadt Zug bietet den Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Verwaltung, Politik, Schule, familienergänzende Betreuung, Kinder- und Jugendschutz, Gesundheit, Freizeit und Wohnumfeld viel.

Die Stadt Zug will in den nächsten Jahren unter anderem den Dialog zwischen Kindern/Jugendlichen und der Politik fördern. Sie prüft die Rückmeldungen der Kinder und Jugendlichen zur Verbesserung kritischer Punkte auf dem Schulweg. Zudem soll jährlich eine Konferenz aller Schülerräte zu städtischen Kinder- und Jugendthemen stattfinden.

Die Gemeinde Hitzkirch war bisher die einzige Gemeinde in der Zentralschweiz, welche das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» kennt. Nicht mehr dabei ist Wauwil.

pd/rem

Elsbeth Müller, Geschäftsführerin UNICEF Schweiz (links) und Stadträtin Vroni Straub-Müller mit der Urkunde «Kinderfreundliche Gemeinde». (Bild PD)

Elsbeth Müller, Geschäftsführerin UNICEF Schweiz (links) und Stadträtin Vroni Straub-Müller mit der Urkunde «Kinderfreundliche Gemeinde». (Bild PD)