LANDERWERB: Vier Mal mehr Geld für die Zuger Bauern

Die Bauern erhalten mehr Geld, wenn sie ihr Land dem Kanton abtreten müssen. Das empfinden nicht alle Kantonsräte als fair.

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Bauer beim Heuen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Bauer beim Heuen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Will der Kanton Zug die zahlreich geplanten Infrastrukturprojekte realisieren, braucht er Land, viel Land. Fast 250'000 Quadratmeter, die sich heute in der Landwirtschaftszone befinden, sollen in den nächsten Jahren für Bauprojekte wie die Umfahrung Cham-Hünenberg oder die Tangente Zug/Baar von den Bauern gekauft werden. Seit 15 Jahren bezahlt der Kanton dafür einen Preis von 20 Franken pro Quadratmeter an die Eigentümern. Der Kantonsrat hat diesen Betrag auf Antrag der Regierung angehoben auf 80 Franken.

Während die Bürgerliche grossmehrheitlich für die Erhöhung plädiert, wehrt sich die Ratslinke dagegen. «Die Regierung versucht, die Bauern zu motivieren, ihr Land schneller abzugeben, indem sie mehr dafür bezahlt», sagt Berty Zeiter (AGF, Baar). «Hier geht es um den Ausverkauf heimatlichen Bodens.»

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.