LANDERWERBSPREISE: Die Bauern sollen mehr Geld erhalten

Die Regierung will für Land in der Landwirtschaftszone mehr bezahlen. Doch drei Gemeinden stellen sich quer.

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80 Franken fürs Landwirtschaftsland wird im Kanton Zug gefordert. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

80 Franken fürs Landwirtschaftsland wird im Kanton Zug gefordert. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

«Endlich», stellt Verbandspräsident Josef Murer fest, «ist die Einsicht vorhanden, dass man die Bauern marktgerecht entschädigen muss». Murer meint damit, dass der Kanton beim Kauf von Landwirtschaftsland für Infrastrukturbauten künftig höhere Preise bezahlen will: Viermal mehr als bis heute – im Schnitt 80 statt 20 Franken.

Dass Zug mit dieser Lösung, sofern sie der Kantonsrat denn gutheisst, Trendsetter für die ganze Schweiz ist, ist Murer klar. «Die Bauern in den anderen Kantonen verfolgen die Entwicklung bei uns sehr genau. Ich bin überzeugt, dass alle Kantone über die Bücher gehen müssen.»

Nicht alle Parteien, Gruppierungen und Einwohnergemeinden sind glücklich mit diesem Vorschlag. Baar, Walchwil und Neuheim haben ihn in der Vernehmlassung abgelehnt. Der Baarer Gemeindepräsident Andreas Hotz erklärt: «Aus unserer Sicht wird damit ein Präjudiz geschaffen und die Teuerung angeheizt.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.