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Die Eröffnung der neuen Landi-Filiale in Baar ist 2020 geplant

Die Landi Zugerland hat grünes Licht für die Umbauarbeiten auf dem Trichema-Areal erhalten: Die Gemeinde hat die Baubewilligung erteilt. Nun soll es zügig vorangehen.
Vanessa Varisco
Hans Bellmont in der Halle, die zur neuen Landi-Filiale umgebaut werden soll. (Bild: Stefan Kaiser, Baar, 31. Oktober 2017)

Hans Bellmont in der Halle, die zur neuen Landi-Filiale umgebaut werden soll. (Bild: Stefan Kaiser, Baar, 31. Oktober 2017)

Das Projekt nimmt Form an: Die Landi Zugerland hat kürzlich die Baubewilligung von der Gemeinde bekommen für den Umbau auf dem Trichema-Areal. Ein Gebäude soll umgebaut, vier abgerissen werden. Das teilt Geschäftsleiter Hans Bellmont auf Anfrage mit. «Bis wir die Bewilligung bekommen haben, war es ein langer Prozess», gibt der Geschäftsführer Auskunft. Gemeinde und Kanton hätten viele Fragen zu dem geplanten Projekt gehabt, die unter anderem den Verkehr und den Umweltschutz betreffen. So mussten etwa die Bestimmungen für die Isolierung der alten Gebäude erfüllt werden.

«Es ist ein grosses, komplexes Konzept, das einiges an Ausarbeitung verlangte», führt Bellmont aus. «Wir sind aber sehr zufrieden mit dem Resultat.» Man habe keine schnelle Lösung gewollt, sondern eine «effiziente». «Jetzt gilt es noch letzte Feinheiten zu klären», so Bellmont. Ohne Verzögerung wäre die Filiale bereits im Januar 2019 eröffnet worden.

Verwaltung zieht um

Das ehemalige Trichema-Areal an der Lättichstrasse 4 umfasst eine Gesamtfläche von 13000 Quadratmetern. Im Gebäude, das umgebaut wird, entsteht im Erdgeschoss auf einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern die neue Filiale. Auch die Verwaltung, welche aktuell noch in Zug angesiedelt ist, zieht dort ein. «Künftig werden dort 20 bis 25 Mitarbeiter beschäftigt sein», ergänzt Bellmont. Auch das Lager wird auf dieser Ebene untergebracht. Im Untergeschoss, ebenfalls mit einer Nutzfläche von 4000 Quadratmetern wird eine Parkgarage erstellt. «Bei der Tiefgarage wurden während der Gespräche mit der Gemeinde vor allem auch Brandschutzfragen diskutiert», führt der Geschäftsleiter aus. Ausserdem hätte geregelt werden müssen, wo die Zufahrt angelegt wird. Neben der Tiefgarage sind weitere Parkplätze auf der Fläche der abzureissenden Gebäude geplant.

Projekt wird teurer als budgetiert

Auf der späteren Leerfläche des Areals ist vieles denkbar. «Künftig könnte dort ein Geschäftshaus entstehen», überlegt Bellmont. Vorerst bleibt das Land nach dem Abriss der bestehenden Gebäude aber leer. Ursprünglich war das Projekt mit sechs Millionen Franken budgetiert. «Aber da wir inzwischen mehr geplant haben, wird es teurer», weiss der Geschäftsleiter. Wie viel höher die Kosten werden, könne noch nicht gesagt werden, da der Nachtragskredit der Generalversammlung erst im April vorgelegt werde.

Nachdem die Baubewilligung nun vorliegt, soll Ende Sommer mit den Bauarbeiten begonnen werden. Zuerst muss jedoch die Generalversammlung der Landi Zugerland dem bewilligten Projekt noch zustimmen. Dann wird das Bauteam zusammengestellt. Und erst dann kann es losgehen. «Wir haben eine relativ kurze Bauzeit veranschlagt», sagt Bellmont und fügt an: «Im Sommer 2020 ist voraussichtlich die Eröffnung der neuen Landi-Filiale.» Bereits vor dreieinhalb Jahren hatte sich die Landi um das Trichema-Areal bemüht. 2017 war der Kauf schliesslich unter Dach und Fach.

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