Landi
Das Geschäftsjahr lief überaus gut

Die Landi Hünenberg kann auf ein erfolgreiches 2020 blicken. Sie gewann an Marktanteil dazu.

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Die Landi Hünenberg ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020.

Die Landi Hünenberg ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020.

Bild: PD

«Was für ein Jahr!», werden sich wohl viele zum Jahresende gedacht haben. Leider hält uns das Virus noch mit weiteren Unsicherheiten, Herausforderungen und Einschränkungen in Atem. Auch die Landi Hünenberg hat bewegte Pandemie-Monate hinter sich. Glücklicherweise zeigen die vorliegenden Verkaufszahlen auf ein äusserst erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 hin, das freut Markus Zürcher, Geschäftsführer der Landi Hünenberg.

Im gesamten Geschäftsfeld Agrar konnte die Genossenschaft durch den deutlich gesteigerten Umsatz und Ertrag weiter an Marktanteil dazugewinnen. Mit fast 70 Prozent Umsatzanteil im Agrarbereich ist die Landi Hünenberg einer der wichtigsten Agraranbieter in der Region und darf sich stolz «Landi für die Bauern» nennen.

Betriebseigenes Futter wird immer wichtiger

Die hohen Produktionsmengen in der betriebseigenen Grasteeri und Getreidesammelstelle waren ausserordentlich erfreulich. Das Zusammenspiel zwischen der landi-internen Mischfutterproduktion und Getreidesammelstelle ist sehr wichtig. Ohne unvernünftig lange Transportwege gelangt das Getreide der Mischfutterkunden in die Verarbeitung und bietet dem Landwirt einen attraktiven Mehrwert. Die übernommenen Getreidemengen in Hünenberg und der Annahmestelle Eichmühle, Beinwil (Freiamt) sind deutlich gestiegen. Beim Körnermais gab es sogar Rekordmengen. Genauso rekordverdächtig ging es in der Grasteeri, mit über 2500 Tonnen verarbeiteten Trockenprodukte, zu und her. Mit der aktuellen Landwirtschaftspolitik zeigt sich, dass betriebseigene Futter deutlich an Wert gewinnen. Das verarbeitete Gras wird grösstenteils zurückgenommen und auf den zugehörigen Betrieben verfüttert. Grosse Mengen an Vollmaispflanzenwürfel und Maiskolbenschrot werden an die Kunden in der Region weiterverkauft.

Im Bereich Pflanzenbau spielte das wüchsige Wetter in die Karten und brachte so grosse Futtervorräte. Beim Verkauf von Saatgut setzten sich ebenfalls Mehrmengen ab. Vermehrt bauten die Landwirte Futterweizen anstelle Brotweizen an, was für die betriebseigene Mischfutterproduktion von Vorteil war. Neue und bestehende Kunden profitierten von sehr attraktiven Düngerpreisen, günstigen Pflanzenschutzmitteln, hoher Verfügbarkeit und prompter Lieferungen ab dem grossen Warenlager in Hünenberg.

Zuerst gab’s Hamsterkäufe, dann kam der Lockdown

Der Landi-Laden wurde am stärksten mit den Auswirkungen und Massnahmen der Coronapandemie konfrontiert. Zu Beginn des Lockdowns kam es zu Hamsterkäufen, die zwar leere Regale, jedoch zu Rekordzahlen verhalfen. Die Teilschliessung des Sortiments, vor allem die Hobby- und Gartenabteilung, war anfänglich sehr zum Leid der Gartenfreunde und Handwerker. Alle Kunden konnten online bestellen und die Produkte abholen, ohne den Laden zu betreten. Nach dem Lockdown und Neustart, mitten in der Hauptsaison, überrannten die Kunden den Landi-Laden regelrecht.

Das vermehrt regionale und bewusste Einkaufen «im Dorf» ist sehr erfreulich und bietet Hoffnung, dass nach der Pandemie dieser Trend anhält und die Wertschätzung auf Einheimisches wieder in den Fokus rückt. Der Bereich Detailhandel erwirtschaftete im vergangenen Jahr satte 14 Prozent Mehrumsatz, dies trotz einem fast Totalausfall bei den Festlieferungen. Die Hünenberger Genossenschaft ist ambitioniert, im Agrarbereich mit eigenen Produkten und Dienstleitungen attraktiv am Markt zu agieren. Ebenfalls sind die Mitarbeiter hoch motiviert, auch in Zukunft der wichtigste regionale Partner zu sein.

Für die Landi Hünenberg: Laura Henseler

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