LANDSCHAFT: Mehr Artenvielfalt auf mehr Öko-Fläche

In Menzingen und Neuheim vernetzen die Bauern ihre Felder. Profitieren soll die Natur. Was vom Bund angestossen wurde, entpuppt sich hier als Erfolg.

Zoë Gwerder
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Das Vernetzungs- (Bild Werner Schelbert)

Das Vernetzungs- (Bild Werner Schelbert)

«Man muss Freude haben wenn man einen Baum pflanzt, dann lässt man ihn auch stehen». Was der Präsident der Trägerschaft «Vernetzungsprojekt Moränenlandschaft Menzingen-Neuheim», Franz Keiser sagt, ist beim Bund seit mehreren Jahren Programm. Er versucht die Landwirte mit finanziellen Anreizen dazu zu ermuntern, gemeinsame Sache zu machen. Sie sollen ihr Land mit dem anderer Bauern für Wildtiere erschliessen und lebenswerter gestalten. Sei dies beispielsweise durch Hecken, stehen gelassenes Gras, Teiche, oder durch entsprechende Büsche für die Tiere. Damit soll die Artenvielfalt bei den Tieren, aber auch bei den Pflanzen gesteigert werden.

Fast alle Landwirte machen mit

In der Region von Menzingen bis Neuheim ist dieser Zusammenschluss vor rund sechs Jahren erfolgt. Die Trägerschaft «Vernetzungsprojekt Moränenlandschaft Menzingen-Neuheim» wurde gegründet. Nun, nach der vom Bund definierten ersten Periode, wird Bilanz gezogen. Präsident Franz Keiser zeigt sich zufrieden: «Es ist sehr gut angelaufen.