LANDSGEMEINDEPLATZ: Ein Seefest wie aus dem Bilderbuch

Für einen fulminanten Schlusspunkt ist das Zuger Seefest bekannt. Diesmal gabs mit der «Zuger Bräglete» auch einen fulminanten musikalischen Auftakt.

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Dank den sommerlichen Temperaturen war der Besucherandrang entsprechend gross. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Dank den sommerlichen Temperaturen war der Besucherandrang entsprechend gross. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Wetter meint es gut mit den Zugern. Den ganzen Nachmittag und bis zum Abend brennt es heiss auf den Landsgemeindeplatz. Aus den schattigen Gassen hört man am Nachmittag erste Klänge von Musikschülern, die bei kleinen Konzerten auf verschiedenen Bühnen ihr Können zum Besten geben.

Über 400 Musikschüler
Nach dem Nachmittagsprogramm in der Zuger Altstadt gilt es für die Musikschülerinnen und -schüler ernst. Kurz vor halb sechs Uhr hört man von überall her übende Instrumente. Die Spannung steigt. Bald wird unter der Leitung des Komponisten Rudolf Barth das Stück «Zuger Bräglete» uraufgeführt, und dies gemeinsam von rund 450 Musikschülern aus dem ganzen Kanton. «Das Stück ist nicht so schwierig», erklärt die 14-jährige Nadine Iten, die zusammen mit der Musikschule Unterägeri auf ihren Einsatz wartet; das Saxofon fest in der Hand, die Noten vor sich, zeigt sie keine Anzeichen von Nervosität. Auch Valeria Achermann aus Hünenberg wartet mit ihrer Oboe auf den Einsatz: «Wir haben das Stück zweimal gemeinsam geübt, und es hat schon eine Weile gedauert, bis alle Einsätze klar waren.»

Und wie kommt das Werk beim musikalischen Nachwuchs an? «Nicht alle Teile gefallen mir; ich denke, es ist auch eher etwas für ältere Leute», sagt die junge Oboistin Joëlle Lötscher mit Augenzwinkern. Und auf die brennende Sonne angesprochen, meinen die Musikschülerinnen einheitlich: «Wir sind schon seit Mittag unterwegs und wären zwischendurch auch mal gerne in die Badi gegangen.»

Ein Grosskonzert zum Start
Die Uraufführung der «Zuger Bräglete» bildet schliesslich den offiziellen Start zum Zuger Seefest. Es ist ein komplexes Werk, das den ganzen Landsgemeindeplatz einnimmt.

Martina Clavadetscher

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.