LANDWIRTSCHAFT: Bauern kämpfen ums Überleben

Die Zuger Bauern haben es nicht leicht. Als Folge der Wirtschaftkrise ist der Milchpreis in den Keller gesackt. Im Mai wird die Mlichpreisbindung aufgehoben. Um zu überleben, sind Ideen gefragt.

Drucken
Teilen
Der Bauer als Unternehmer. Bauer Roger Iten aus Zug. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Der Bauer als Unternehmer. Bauer Roger Iten aus Zug. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Dabei hilft das Landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrums Schluechthof in Cham unter der Leitung von Martin Pfister. Und dass ein Bauer auch heute noch Erfolg haben kann, zeigt das Beispiel Roger Iten aus Zug.

Seit Juni ist der Milchpreis um rund 20 Rappen eingebrochen. Iten muss mit 60 statt 80 Rappen pro Liter wirtschaften. Und im Mai wird die Milchkontingentierung aufgehoben. Pfister rechnet mit einem weiteren Preisrutsch bis 55 Rappen pro Liter.

Schon jetzt verdient Iten rund 4500 Franken weniger im Monat mit seinen Kühen als noch im Juni. Trotzdem glaubt er an sein Geschäftsmodell. «Mein Ziel ist es, so viel Milch wie möglich direkt zu vermarkten.»

Für die Zukunft rechnet Pfister mit einem Auf und Ab des Milchpreises: «Das stellt alle Akteure der Milchwirtschaft vor neue Herausforderungen. Es bietet aber auch neue Chancen.» Die rückgängigen Produzentenpreise können etwa mit Direktabsatz ab Hof abgefedert werden, sagt er. Solche Chancen nutzt Bauer Iten.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Zuger Zeitung» vom Montag, 23. März.