LANDWIRTSCHAFT: Nach Autobahnbau: Zug soll Sanierungen zahlen

Der Kanton Zug soll die Sanierung von einzelnen Flächen finanzieren. Diese Areale wurden in den 1970er und 1980er Jahren beim Autobahnbau als Bauplätze genutzt und nicht optimal wiederhergestellt.

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850'000 Franken bewilligte der Kantonsrat für die Sanierung der Böden. (Archivbild Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

850'000 Franken bewilligte der Kantonsrat für die Sanierung der Böden. (Archivbild Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Zuger Kantonsrat hat am Donnerstag in erster Lesung einen Betrag von 850‘000 Franken bewilligt. Weitere 850‘000 Franken wird der Bund beisteuern. Die zweite Lesung dieser unbestrittenen Vorlage findet in einigen Wochen statt.

Mit dem Geld sollen 17 Flächen saniert werden, die zwar in den 1990er Jahren bereits einmal rekultiviert wurden - allerdings aus heutiger Sicht mangelhaft. Die betroffenen Bauern klagen, dass sie die Böden nicht wie vor dem Autobahnbau nutzen können.

Abklärungen zeigten, dass die meisten Flächen verdichtet und zu nass sind und die Pflanzen deshalb nicht optimal wachsen. Mit den Sanierungen soll voraussichtlich noch im laufenden Jahr gestartet werden. Sie dürften mehrere Jahre dauern. (sda)