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LANDWIRTSCHAFT: Weniger Bauernbetriebe im Kanton Zug

Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe ist in den letzten 20 Jahren in der Schweiz deutlich zurückgegangen. Zug bleibt von der Entwicklung nicht verschont, doch hier sieht es ein wenig besser aus.
Im Kanton Zug gibt es aktuell noch 569 Bauernbetriebe. (Symbolbild ZZ)

Im Kanton Zug gibt es aktuell noch 569 Bauernbetriebe. (Symbolbild ZZ)

In den letzten Jahren gaben immer mehr Landwirtschaftsbetriebe auf, in der ganzen Schweiz gingen seit 1996 gut ein Drittel aller Betriebe ein. Folglich nahm auch die Zahl der Angestellten ab.

Im Kanton Zug sehen die Zahlen, verglichen mit der Schweiz, aber besser aus. Wie das Landwirtschaftsamt gestern mitteilte, ist die Zahl der Betriebe im Kanton wie auch deren Beschäftigten um knapp einen Fünftel zurückgegangen. Aktuell gibt es auf Kantonsgebiet 569 Betriebe. Das sind 4 weniger als im Vorjahr. Wie das Amt weiter schreibt, ist die insgesamt landwirtschaftlich genutzte Fläche seit 1996 hingegen praktisch unverändert geblieben. Sie umfasste letztes Jahr total 10622 Hektaren.

Am meisten Bauern haben im Kanton Wallis ihren Betrieb aufgelöst, am wenigsten in Genf. Von den Zentralschweizer Kantonen verzeichnete Zug die wenigsten Aufgaben. Alle Zentralschweizer Kantone liegen unter dem Schweizer Durchschnitt von 34 Prozent Abnahme.

Hauptberufliche Betriebe im Rückgang

Rund die Hälfte aller Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Zug weisen eine Landfläche von 5 bis 19,9 Hektaren aus. Die Zahl der Bauernhöfe mit mehr als 50 Hekt­aren stieg in den letzten zwanzig Jahren von 7 auf 17. Auch Landwirtschaftsbetriebe mit einer Landfläche von 20 bis 49,9 Hektaren gibt es heute mehr als vor 20 Jahren (+18,9 Prozent). Entge­gen dem bundesweiten Trend ging die Anzahl der Kleinstbe­triebe mit weniger als 5 Hektaren hier ebenfalls nicht zurück (Zug: +22 Prozent, Schweiz: –57,8 Prozent).

Die Zahlen zeigen weiter: Rund 75 Prozent der 569 Zuger Bauernbetriebe werden hauptberuflich betrieben. Im Jahr 1996 waren es noch rund 86,3 Prozent. Auch der Anteil der Vollzeit­beschäftigten mit einem Pensum von mehr als 75 Prozent in der Zuger Landwirtschaft nahm in den letzten 20 Jahren kontinuierlich ab. Von den total 1727 Beschäftigten arbeiten heute noch rund 43,5 Prozent Vollzeit. Vor 20 Jahren waren es noch mehr als zwei Drittel der Beschäftigten.

Wie in der gesamten Schweiz kann man im Kanton Zug einen Trend zum biologischen Anbau feststellen: Während es 1996 erst 44 biologisch bewirtschaftete Zuger Betriebe gab – das entspricht 6,2 Prozent aller Betriebe –, waren es im vergangenen Jahr 84. Das sind 14,8 Prozent aller Höfe.

Die Zahlen stammen aus der Landwirtschaftlichen Strukturerhebung des Bundesamts für Statistik und berücksichtigen alle Landwirtschaftsbetriebe. (lb)

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