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Langfinger machen den Zuger Seglern zu schaffen

Auf dem Trockenplatz beim Hafen zwischen Yacht Club und See Club sind immer wieder Sachen weggekommen. Nach dem auch zwei Stand-up-Paddleboard entwendet worden sind, ist der Yacht Club nun aktiv geworden.
Zoe Gwerder
Christian Frey vom Yacht Club Zug prüft eine der Club-Jollen auf ihre Vollständigkeit. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 22. Mai 2018))

Christian Frey vom Yacht Club Zug prüft eine der Club-Jollen auf ihre Vollständigkeit. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 22. Mai 2018))

«Es ist sehr ärgerlich, wenn man segeln gehen will und zuerst wieder das Boot flott machen muss.» Christian Frey spricht aus, was seine Kollegen vom Yacht Club Zug in den letzten Wochen und Monaten wohl oft gesagt haben. Denn wer sein Segelboot auf dem Trockenplatz zwischen Hafen und Podium 41 abstellt, hatte in diesem Frühling oft einen unangenehmen Start beim Segeln. «Es sind immer wieder Sachen an und in den Booten entwendet worden», erklärt der Präsident des Yacht Clubs Zug, Wolfgang Hass, am Telefon – da er derzeit auf anderen Gewässer unterwegs ist.

Unter den bestohlenen Booten waren auch die Jollen, die der Club seinen Mitgliedern dank Sponsoren zur Verfügung stellen kann. «Es wurden Seile abgeschnitten, Beschläge und Klemmen gestohlen sowie kleine Rollen abgeschraubt, mit denen man die Leinen umlenken kann», so Hass. Die kleinen Teile hätten alle ihren Preis. Und auch wichtige Hilfsmittel wie die Notpaddel, die immer mit auf dem Wasser sein sollten, sind entwendet worden. «Vor allem ist es aber mühsam, wenn man aufs Wasser will und zuerst alles wieder einkaufen und reparieren muss.» Und Christian Frey meint vor Ort: «Wenn das noch oft vorkommt, müssen wir uns etwas überlegen.»

Zwei neue Stand-up-Paddleboard gestohlen

Ein Höhepunkt – im negativen Sinn – erreichten die Diebstähle in den Tagen vom 10. bis 12. Mai. Zwei Stand-up-Paddleboards, die der Club für den Siemens Wassersport Club lagerte, wurden entwendet. «Nur noch die Ketten, an denen wir die aufblasbaren Bretter festgemacht hatten, waren noch da», sagt Christian Frey und zeigt auf das Regal, auf welchen die beiden Stand-up-Paddleboard mit Ketten und Zahlenschlössern befestigt waren. «Wir hatten die noch keine 14 Tage.» Der Wert belaufe sich insgesamt auf rund 1000 Franken. «Wir haben nun bei der Polizei Anzeige erstattet.» Doch da man bei den beiden Boards einfach die Luft rauslassen kann und sie so ohne Aufsehen transportierbar sind, macht sich Frey keine grosse Hoffnung. Und gemäss Präsident Hass waren die Sportgeräte nicht versichert. «Wir hatten die ganz neu. Jetzt müssen wir Neue anschaffen.»

«Wenn das noch oft vorkommt, müssen wir uns etwas überlegen.»

Mit dem Gang an die Öffentlichkeit erhofft sich Hass, dass auch Passanten aufmerksam werden, falls sich die Langfinger weiterhin an den Booten bedienen. «Wer etwas Verdächtiges sieht, kann das bei uns melden oder direkt bei der Polizei.» Und auch die Polizei habe ihnen mitgeteilt, dass sie in diesem Bereich sowieso ihre Patrouillentätigkeit intensivieren. Beim benachbarten Ruderclub – dem See Club Zug – gibt es derzeit keine Ähnliche Vorkommnisse, wie der Präsident Christian Steiger, auf Anfrage sagt. Der Club bewahre sein Material im Innern der Gebäude auf.

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