Langsam und stetig tritt Gift aus

In der Heilpädagogischen Schule Maria Opferung in Zug riecht es schon seit Jahren eigenartig. Der Geruch ist im wesentlichen Naphthalin und vermutlich Krebs erregend.

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Klaus-Benedikt Müller zeigt den Ort, wo die Bodenproben entnommen wurden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Klaus-Benedikt Müller zeigt den Ort, wo die Bodenproben entnommen wurden. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

In der Heilpädagogischen Schule Maria Opferung tritt giftiges Gas aus. Dieses kommt aus einem Gemisch, das beim Bau unter den Zementböden einer Kornschicht beigemengt wurde. Was «heimelig» nach Mottenkugelen riecht, wie es Bildungschefin Vroni Straub beschreibt, ist im wesentlichen Naphthalin: Ein Gift, dass vermutlich Krebs erregend ist und zu zahlreichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Doch beim Gift ist die Dosis entscheidend: Was sich darum dramatisch anhört, ist dank der geringen Menge die (im Moment) austritt, unbedenklich, wie Vroni Staub betont. «Wir sind weit, weit unter der Kritischen Grenze.» Wann die notwendige Sanierung an die Hand genommen wird und was sie kostet ist im Moment noch unklar.

Charly Keiser

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