Langzeitgymnasium bleibt in Zug erhalten

Der Zuger Regierung sieht keinen Grund, am Schulsystem etwas zu ändern – weil es sich bewährt habe.

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In Zug sollen die Schüler auch in Zukunft an der Kantonsschule das Langzeitgymnasium besuchen können. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In Zug sollen die Schüler auch in Zukunft an der Kantonsschule das Langzeitgymnasium besuchen können. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nein, der Zuger Regierungsrat lässt nicht den geringsten Zweifel aufkommen und wischt die Motion von Arthur Walker (CVP, Unterägeri) sowie Dominik Lehner (FDP, Rotkreuz), die das sechsjährige Langzeitgymi abschaffen wollte, vom Tisch. Für lernbegabte Schüler habe es sich bewährt, argumentiert die Regierung. Vielmehr bereite es die Schüler optimal auf ein Hochschulstudium vor. Entsprechend erachtet sie es als wichtig, dass im Kanton an diesem etablierten Ausbildungsangebot festgehalten wird.

Die Führung eines Langzeitgymnasiums erhöhe gerade für Familien mit Kindern die Attraktivität von Zug als Wohnkanton, begründet Bildungsdirektor Stephan Schleiss seine Antwort weiter. Bei einer Abschaffung des Langzeitgymnasiums wäre Zug (abgesehen vom Kanton Schwyz, in dem Langzeitgymnasien nur an Privatschulen angeboten werden) der einzige Kanton in der Region, der den Jugendlichen den sechsjährigen Weg zur Maturität verwehren würde.

Freddy Trütsch

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