EDLIBACH
Das Lasalle-Haus weiht seine neue Gärtnerei ein, der Zuger Landammann Martin Pfister spricht von einem «Bijou»

Das Lassalle-Haus hat das Gebäude der Gärtnerei saniert. Ein Augenschein vor Ort.

Martin Mühlebach
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Pater Tobias Karcher bei der Einsegnung des neuen Gärtnereigebäudes.

Pater Tobias Karcher bei der Einsegnung des neuen Gärtnereigebäudes.

Bild: Roger Zbinden (Edlibach, 08. Mai 2021)

Gegen 40 geladene Gäste fanden sich am Samstag beim Gebäude der von der Stiftung Zuwebe bewirtschafteten Gärtnerei im Lassalle-Haus ein, um der feierlichen Einsegnung beizuwohnen. Der Zuger Landammann Martin Pfister betonte in seinem Grusswort:

«Hier ist dank eines umfassenden Spendenprojekts in mehrfacher Hinsicht ein Bijou erschaffen worden, das dem Gartenteam der Zuwebe beheizte Räumlichkeiten mit einem neuen Schulungszimmer und zusätzlichen sanitären Anlagen bietet.»

Pater Tobias Karcher, der Direktor des Lassalle-Hauses sprach von einem idealen Miteinander:

«Wir können der Zuwebe und seinen Mitarbeitenden diese wunderschöne Landschaft zur Verfügung stellen, und die Zuwebe ermöglicht uns den lokalen Anbau von Gemüse, Tomaten, Salat und Blumen – all das, was wir für unsere Küche und unser Haus so gut gebrauchen können.»

Im Garten mit Aufmerksamkeit und Liebe arbeiten sei genauso spirituell, wie wenn man in der Kapelle oder im Zen-Meditationsraum sitze und in die Stille gehe. «Auch diese Aufmerksamkeit und das Liebevolle verbindet uns», so Pater Karcher, ehe er Gott mit zwei Versen aus dem Sonnengebet des Heiligen Franziskus um den Segen bat und das in neuem Glanz erstrahlende Gebäude und die Anwesenden segnete.

Mitarbeitende können sich jetzt aufwärmen

Antonio Gallego, der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Stiftung Zuwebe sprach von einer Win-Win-Situation der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Lassalle-Haus. «Wir brauchten etwas für unsere Klienten, wo sie draussen tätig sein können. Und das Lassalle-Haus kann die von unserem Gartenteam erzeugten Produkte nutzen.»

Mit dem Geschenk einer in der Zuwebe gefertigten Holzbank dankte Antonio Gallego dem Lassalle-Haus für die «sehr gute Zusammenarbeit».

Auf dem Rundgang durch das neu sanierte Gärtnerei lobte Lukas Bürer, der Teamleiter Garten der Zuwebe, die bestechende Funktionalität. «Wir haben nun ein warmes Gebäude mit einer Heizung, einem Arbeitsraum und mehr Wasserdruck für unseren biologischen Gartenbau. Unsere sechs Fachmitarbeiter und die 16 aufgestellten Leute von der Zuwebe, die bei Wind und Wetter draussen arbeiten, haben jetzt eine Räumlichkeit, wo sie sich wieder aufwärmen können.»