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Leserbrief

Lebensfreude und Schmunzeln

«En roti Charte für de Bösgi», Ausgabe vom 2. Oktober

Sehr geehrte Frau Ottiger, Ihre Stellungnahme auf meine Mundartkolumne befremdet mich sehr. Die Mundartecke möchte ich auf keinen Fall mit politischen Themen abwerten. Sie tun dies jedoch, indem Sie mir Aussagen in den Mund legen, die so gar nicht gesagt wurden. Sie nehmen so Stellung zur geplanten Revision des Denkmalschutzgesetzes. Gerade dies will ich im Dialektbeitrag vermeiden.

Die monatliche Mundartecke soll die Leute zum Schmunzeln bringen über Ereignisse vergangener Zeiten. Dies ist mir in den vergangenen über 20 Beiträgen gelungen. Ich bekomme immer wieder viele positive «Feedbacks», die mich freuen.

Ich schrieb im letzten Beitrag von den zwei Originalen Pirmin Uttinger und Fritz Weber, die sich immer wieder erheiternd an den Korporationsversammlungen äusserten. Dass Pirmin und Fritz an ihren Liegenschaften Freude hatten, ist bekannt. Dass das Haus von Schlossermeister Weber heute noch steht, soll ein Kompliment sein. In Zug weiss man, dass Pirmin Uttingers Wunsch, «sein» Hasenbühl zu erhalten, ihm verwehrt blieb.

Es hat genug Politik in der Zeitung. Mit der Mundartecke der «Zuger Zeitung» möchte ich nämlich weiterhin Lebensfreude und Schmunzeln vermitteln.

Andreas Bossard, Zug

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