LEBENSMITTEL: Hygienezertifikat: Boykott ist bereits gefallen

Niemand in der Zuger Branche werde die Qualitätsbescheinigung öffentlich aufhängen. Diese Behauptung ist nur wenige Tage alt – und schon widerlegt.

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Auch das Caffe Spettacolo im Hauptbahnhof in Zug hängt die Qualitätsbescheinigung auf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Auch das Caffe Spettacolo im Hauptbahnhof in Zug hängt die Qualitätsbescheinigung auf. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Seit eineinhalb Wochen können Zuger Betriebe, die Lebensmittel direkt an Kunden abgeben, ihre Hygiene ausweisen. Jetzt hängen die ersten das kantonale Zertifikat auch aus. Freiwillig, denn eine Pflicht dazu besteht nicht. Die Gegner sprechen mitunter von einer Hygienisierung des Kantons Zug und rufen dazu auf, die Beurteilung den Kunden nicht zugänglich zu machen. Mindestens der Zuger Bäcker- und Konditorenmeisterverband und der Innerschweizer Konditor-Confiseur-Meisterverband haben ihre Mitglieder zum Boykott angehalten.

Einer, der sich dem widersetzt, ist Roger von Rotz. Er führt mit seiner Frau die gleichnamige Konditorei-Confiserie mit drei Geschäften und zwei Produktionsstandorten, die als «sehr gut» eingestuft wurden. Das freut den Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. «Das Eis ist gebrochen», glaubt er. Und dass weitere Betriebe jenen folgen werden, die den ersten Schritt bereits getan haben.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.