Lehrlinge sollen Coach erhalten

Rund jeder fünfte Lehrvertrag wurde im letzten Jahr im Kanton Zug aufgelöst. Helfen soll nun ein spezieller Coach.

Drucken
Teilen
Carmen Meier hat zum Abschluss ihres Masterstudiums eine Arbeit über Lehrvertragsabbrüche geschrieben und die Hintergründe analysiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Carmen Meier hat zum Abschluss ihres Masterstudiums eine Arbeit über Lehrvertragsabbrüche geschrieben und die Hintergründe analysiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Jede fünfte Lehre wird abgebrochen. Dies sei viel zu viel, findet die Zugerin Carmen Meier. Die Berufsberaterin und ehemalige Sekundarlehrerin hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit den Ursachen und Konsequenzen von Lehrvertragsauflösungen auseinandergesetzt. Nun schlägt sie vor, Berufseinsteigern einen Coach zur Seite zu stellen – eine berufsberatende Person «als Koordinator zwischen Lehrling, Eltern und Lehrmeister».

Carmen Meier hat zum Abschluss ihres Masterstudiums eine Arbeit über Lehrvertragsabbrüche geschrieben und die Hintergründe analysiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Carmen Meier hat zum Abschluss ihres Masterstudiums eine Arbeit über Lehrvertragsabbrüche geschrieben und die Hintergründe analysiert. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Carmen Meier hat noch weitere Vorschläge: «Das Angebot für Attestausbildungen ist zu erweitern», fordert sie. Denn heute gebe es zu wenige Branchen, die eine solche Möglichkeit anbieten. Und: «Die Jugendlichen müssen sich gezielter und intensiver mit der Berufsberatung auseinandersetzen.»

red.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.
 

Ein Lehrling bei der Arbeit im Elektronik-Labor der Roche Diagnostics in Rotkreuz. Themenbild. (Bild: M. Christen/ Neue LZ)

Ein Lehrling bei der Arbeit im Elektronik-Labor der Roche Diagnostics in Rotkreuz. Themenbild. (Bild: M. Christen/ Neue LZ)