LEHRLINGE: Viele Berufsschüler brauchen Nachhilfe

Viele Berufsschüler brauchen Stützunterricht. Die Gründe sind vielfältig - und die Verantwortung wird hin und her geschoben.

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Im GIBZ in der Zuger Berufsschule: Informatiker Timothy Fehr im Schulzimmer beim Lernen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im GIBZ in der Zuger Berufsschule: Informatiker Timothy Fehr im Schulzimmer beim Lernen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug steigt die Nachfrage nach Fördermassnahmen stetig. 60 Prozent der Berufsschüler machen derzeit Gebrauch von solchen Angeboten, dabei machen rund die Hälfte die sogenannten Stützkurse für lernschwächere Lehrlinge aus. «Die Zahl ist hoch», sagt Beat Schuler, Leiter vom Amt für Berufsbildung.

Der Rektor des Bildungszentrums, Beat Wenger, nennt verschiedene Aspekte: die immer höher werdenden Ansprüche der Berufsverbände etwa, aber auch die in der Oberstufe nicht genügend vorbereiteten Jugendlichen.

Überfordern die Lehrbetriebe den Nachwuchs? Sie sehen das anders - die Ursache sei in der Volksschule begründet, heisst es. «Das Niveau der Schüler ist bedenklich», sagt etwa Kurt Erni, der in seinem Steinhauser Baugeschäft derzeit drei Lehrlinge und einen Attestlehrling ausbildet.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».