LEHRSTELLENKONFERENZ IN ZUG: Mehr Lehrstellen für die Zentralschweizer

In Zug haben am Donnerstag Vertreter der Zentralschweizer Kantone über die Lehrstellensituation informiert. Das Fazit: der Nachwuchs wird knapp.

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Voll bei der Sache: Stefan Noser macht eine Lehre als Konstrukteur bei der Trumpf Maschinen AG in Baar. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Voll bei der Sache: Stefan Noser macht eine Lehre als Konstrukteur bei der Trumpf Maschinen AG in Baar. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mit 8100 Lehrstellen werden in diesem Jahr 100 mehr als im vergangenen angeboten, dazu kommen noch 950 Plätze in Brückenangeboten. Damit übersteigt das Angebot die Nachfrage der rund 7800 Lehrstellensuchenden in der Zentralschweiz um 1250 Plätze. «Die Betriebe zeigen eine hohe Ausbildungsbereitschaft», betont Josef Widmer, Leiter des Amtes für Berufsbildung des Kantons Luzern, an der Zentralschweizer Lehrstellenkonferenz in Zug.

Angebot und Nachfrage
Da das Angebot nicht immer mit der Nachfrage der Jugendlichen übereinstimmt, werden allerdings auch dieses Jahr wieder einige Lehrstellen unbesetzt bleiben. Widmer: «Dass die Zahl der Schulabgänger abnehmen wird, heisst nicht automatisch, dass nun jeder und jede automatisch seine Lehrstelle bekommt.» Das Problem von Angebot und Nachfrage wird sich auch in den nächsten Jahren stellen.

Nelly Meier-Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung