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LEICHTATHLETIK: Die Hochwacht behauptet sich

Nach zehnjähriger Absenz ist wieder ein Zuger Verein in der Nationalliga der Vereinsmeisterschaften gestartet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Raphael Baumann
Stolz und Freude herrschen bei den Zugern über den vierten Platz. (Bild: PD)

Stolz und Freude herrschen bei den Zugern über den vierten Platz. (Bild: PD)

Raphael Baumann

sport@zugerzeitung.ch

14 Athleten der Hochwacht Zug begaben sich nach Hochdorf, um an den Schweizer Vereinsmeisterschaften zu brillieren. Zehn lange Jahre dauerte es, bis ein Zuger Leichtathletikverein bei den Männern wieder an den Vereinsmeisterschaften in der nationalen Liga startberechtigt war, teilt der Verein mit. Nach dem letztjährigen Aufstieg galt es für die Hochwächtler nun, in der Nationalliga C Fuss zu fassen und ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen.

Erwähnenswert sind vor allem die tollen Resultate der Werfer, Hochspringer und des Schweizer Vizemeisters Urs Affentranger, der über 400 Meter ein weiteres Mal unter 50 Sekunden blieb. «Gemeinsam mit meinen langjährigen Trainingsgefährten und Freunden einen Wettkampf zu bestreiten, macht schon unheimlich Spass – wenn man dann noch erfolgreich ist, ist das unbeschreiblich», schilderte er. Die Staffel über 4 × 100 Meter beendeten die Hochwächtler auf dem fünften Platz.

Dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung erkämpften sich die Zuger den hervorragenden vierten Schlussrang. Zum Podest fehlte nur wenig. In der Zentralschweiz hat man sich damit endgültig als zweitstärkste Kraft hinter der LG Nordstar Luzern behauptet.

Dieser jüngste Erfolg ist für den Verein umso erfreulicher, weil das Team ausschliesslich aus Zuger Eigengewächsen zusammengesetzt ist. Die konsequente Nachwuchsförderung des Vereins schlägt sich gegenwärtig in positiven Resultaten nieder. Das zeigte sich, als die U14-Mädchen-Auswahl der Hochwacht Zug die Vereinsmeisterschaften gewannen und dabei mehrere gesamtschweizerische Bestleistungen aufstellten. Insbesondere die Zeit von 53,15 Sekunden in der Staffel über 5 × 80 Meter dürfte eine echte Knacknuss für die anderen Vereine darstellen.

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