Leichtathletik
Die Hünenbergerin Alexandra Stucki bewegt sich in neuen Höhen

Die Athletin der Hochwacht Zug hat mit 3,70 Metern im Stabhochsprung die Limite für die U18-Europameisterschaft geknackt und einen Innerschweizer Rekord aufgestellt.

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Alexandra Stucki hat 3,70 Meter übersprungen.

Alexandra Stucki hat 3,70 Meter übersprungen.

Bild: PD

(bier) Alexandra Stucki von der Hochwacht Zug hat am Pfingstmeeting in Basel im Stabhochsprung eine Höhe von 3,70 Metern erreicht. Das ist ihre persönliche Bestleistung und gleichbedeutend mit dem Übertreffen der Limite für die Teilnahme an der U18-Europameisterschaft. Pandemiebedingt wird dieser Anlass dieses Jahr allerdings nicht ausgetragen. Dafür winkt der Hünenbergerin nach Angaben ihres Vereins nun ein Start an ihrem ersten internationalen Meeting in Frankreich in ein paar Monaten.

Im Vorfeld des Pfingstmeetings hatte Stucki festgehalten: «3,65 Meter habe ich drauf, wenn es passt. Diese Marke nehme ich mir zum Ziel für die nächsten Wettkämpfe.» Sie übertraf dieses Ziel noch. Sie nahm auf ihrer persönlichen Rekordjagd gleich zwei Stufen auf einmal, zur Belohnung gab es die EM-Limite und gleich noch den Innerschweizer Rekord auf dieser Altersstufe.

Ihre persönliche Steigerung um gleich 20 Zentimeter eröffnet neue Perspektiven für den Sommer. Die EM-Limite hat sie um fünf Zentimeter übertroffen. «Es ist crazy. Ich kann es noch nicht glauben», wird sie in einer Mitteilung der Hochwacht zitiert.

Training im Leistungszentrum zahlt sich aus

Alexandra Stucki tritt befreiter auf als in früheren Jahren und mit einem ganz neuen Selbstverständnis. Dies mag mit ihrem Training im Leistungszentrum OYM in Cham zusammenhängen, wo sie seit dem letzten Jahr ist. Nun erntet sie die Früchte ihrer harten Arbeit dort.