LEITUNGSBRUCH: Wasserrohrbruch macht Nachtschicht nötig

Obwohl schon seit Stunden kein Regen mehr gefallen ist, fliesst am Donnerstagabend ein Wasserfilm vor dem Pavillon der Zuger Messe über die Allmendstrasse in Zug.

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Spezialisten der Wasserwerke Zug AG und der Stocker Tiefbau AG beheben die Folgen des Wasserrohrbruchs. (Bild: PD (Zug, 29. Oktober 2016))

Spezialisten der Wasserwerke Zug AG und der Stocker Tiefbau AG beheben die Folgen des Wasserrohrbruchs. (Bild: PD (Zug, 29. Oktober 2016))

Nur noch die Nachtschwärmer der Zuger Messe sind unterwegs, als in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 1 Uhr der Alarm erfolgt. Schon kurz danach seien die Spezialisten der Wasserwerke Zug AG (WWZ) und der Stocker Tiefbau AG aus Steinhausen vor Ort gewesen, erzählt Zuger-Messe-Leiter Peter Binggeli.

Das Wasser habe immer mehr und sichtbarer aus dem Boden gedrückt, erzählt er weiter. Und nachdem die Spezialisten die Wasserschieber geschlossen hätten, sei der Boden an einigen Stellen deutlich abgesackt.
«Erst kurz vor Freitagmittag um 12 Uhr waren die Arbeiten beendet, die aufgrund des Wasserrohrbruchs notwendig geworden sind», sagt Binggeli und fügt an: «Die Leute der beiden aufgebotenen Firmen haben tolle Arbeit geleistet. Ohne deren Top-Einsatz hätten wir womöglich grössere Probleme bekommen. Ich will mir ja nicht vorstellen, was hier los gewesen wäre, wenn der Leitungsbruch während der Öffnungszeit der Messe passiert wäre.»

Keine Schäden an den Ständen und dem Pavillon

Das Wasser sei in Richtung See geflossen und habe glücklicherweise weder am Pavillon noch an den Ständen der Strasse entlang Schäden verursacht, sagt Binggeli. Der Graben sei mit einem Grobbelag gedeckt worden, noch fehle aber der Deckbelag. «Die Messebesucher bemerken nichts vom nächtlichen Spektakel», ergänzt der Messeleiter. «Denn wir haben an der betroffenen Stelle einen Teppich angebracht.»

kk