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Leserbrief

Leseräusserungen zum zweiten Ständeratswahlgang

Zum zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen im Kanton Zug am 17. November

Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass viele Probleme auf eine Lösung warten: Altersvorsorge, Gesundheitsversorgung, Umwelt, Verkehr, Beziehung zu Europa, Erhalt einer hochstehenden Bildung über alle Stufen und für alle Schichten ... man könnte die Liste beliebig weiterführen. In dieser Situation brauchen wir Persönlichkeiten, die einen breiten Horizont und einen klaren Durchblick haben, Ziele hartnäckig verfolgen und dennoch Kompromisse eingehen können. Personen, die gut vernetzt sind und mit Vielen reden können – auch dann, wenn sie nicht die gleichen Ansichten vertreten. Gerade der Ständerat ist jene Institution, in der oft tragfähige Kompromisse geschlossen werden. Diese Kräfte müssen gestärkt werden, wenn die anstehenden Probleme gelöst werden sollen. Der Kandidat der FDP. Die Liberalen hat in seiner bisherigen politischen Tätigkeit gezeigt, dass er diese Persönlichkeit ist. Ich gebe ihm darum auch in der zweiten Runde mit Überzeugung meine Stimme und bitte Sie, Gleiches zu tun.

Ernst Hügli, pens. Gymnasiallehrer, Cham


Gegenseitiges Vertrauen und Kollegialität sind wichtige Voraussetzungen für die erfolgreiche Vertretung eines Kantons im Ständerat. Der gewählte CVP-Ständerat und der FDP-Ständeratskandidat haben während vierzehn Jahren im Regierungsrat auf eine gute Art zusammengearbeitet. Die beiden verstehen einander auch in menschlicher Hinsicht. Der CVP-Vertreter verfügt über eine breite politische Erfahrung sowie über ein vertieftes Wissen im Bereich der Finanzen, der Steuerpolitik, der öffentlichen Verwaltung und in der Landwirtschaft. Der FDP-Kandidat als Jurist und ehemaliger Volkswirtschaftsdirektor wird seinen Ständeratskollegen im Bereich des Rechts, der Wirtschaft, der Bildung, der Kultur und des Verkehrs sachpolitisch bestens ergänzen. Ich bin überzeugt, dass die breite Abdeckung der verschiedenen Politikfelder unserem Kanton und unserem Land zugutekommen wird.

Die Erfahrung zeigt, dass die konstruktiven und mehrheitsfähigen Lösungen meist aus den Mitteparteien stammen, besonders im Ständerat, wo CVP und FDP die beiden bestimmenden Kräfte sind. Eine aktuelle Analyse über die wichtigsten Themen im künftigen Bundesparlament legt offen, dass sich die beiden Parteien inhaltlich nahestehen, und dies für eine lösungsorientierte Politik und nicht für ideologische Blockaden.

Aus all diesen Gründen möchte ich die Zuger Bevölkerung aufrufen, mit der Wahl des FDP-Kandidaten die Voraussetzungen zu schaffen, dass die seit Jahrzehnten gute Zusammenarbeit der beiden Zuger Standesvertreter weitergeführt werden kann. Darüber hinaus wählen wir mit dem Kandidaten der FDP einen Menschen, den viele von uns persönlich schätzen.

Peter Bieri, a. Ständerat, Hünenberg


Es ist mir persönlich ziemlich egal, wer die Schweiz regieren wird, wenn es sie nicht mehr gibt. Unsere Meinung als «Nutzvieh einer globalen Wirtschaftselite» wird in einer grenzenlosen, postdemokratischen «Menschenverwaltung» auch gar nicht mehr gefragt sein. Deshalb brauchen wir in Bern jemanden, der sich unmissverständlich für den Fortbestand einer selbstbestimmenden Schweiz einsetzt. Für freie Menschen, als Bürger in einem freien Land. So wie wir das gewohnt sind.

Auch der Kanton Zug kann – wie alle anderen Kantone – nur in einer soliden Schweiz blühen. Einer Schweiz, die wieder zurück auf ihr ursprüngliches Fundament gestellt werden muss. Die Schweiz ist keine «Diskriminierung» des Auslands! Sie ist keine Abschottung. Sie ist sich selber und sie schaut zu sich selber.

Die Ständeratskandidaten und die Kandidatin mögen alle ihre Verdienste und Fähigkeiten haben. Eine linke Schweiz kann es aber nicht geben, denn das ist ein fundamentaler Widerspruch zur Lebensweise einer freien Bürgergesellschaft. «Links» und «Schweizerische Eidgenossenschaft», das sind unauflösbare Gegensätze. «Sozial» ist etwas anderes. Es hat mit «links» nichts zu tun.

Verbleiben also noch zwei Kandidaten, wobei der Eine für eine Partei antritt, deren Präsidentin offenbar noch nicht bemerkt haben will, was die aggressiven politischen Langzeitziele der Gegenseite in Sachen Rahmenvertrag sind. Schlechte Voraussetzungen für eine Position in Bern im Sinne einer selbstbewussten starken Schweiz.

Um sicherzugehen, dass in der «Schweizerischen Eidgenossenschaft» in Zukunft «wieder das drin ist, was draufsteht», wählen sie einfach den SVP-Kandidaten in den Ständerat. Gut fürs Land, gut für den Kanton.

Meinrad Odermatt, Zug


Joachim Eder wurde verabschiedet. Von seinem Amt als Präsident der ständerätlichen Kommission für Gesundheit und Soziales. Er war der Ständerat der Freisinnig Demokratischen Partei (FDP) aus dem Kanton Zug. Auf dem Foto der «Zuger Zeitung» blickt er mit dem üblichen werbetaktischen Strahlen des Politikers in die Kamera. Neben ihm stehen Bundesrat Alain Berset und Regierungsrat Martin Pfister. Sie strahlen genauso. Alles paletti also. Keineswegs, denn die genannte ständerätliche Kommission war in den letzten Jahren nicht fähig, zu verhindern, dass momentan in der Schweiz 600 Medikamente fehlen. Die «Zuger Zeitung» berichtet davon in der gleichen Ausgabe ein paar Seiten weiter vorne. Ein Spitalapotheker beklagt sich darüber, dass das Bundesamt für Gesundheit auf einem anderen Stern lebe und nichts unternehme gegen den Medikamentenmangel. Dafür wäre die Politik verantwortlich. Also auch FDP-Ständerat Joachim Eder. Jetzt will wieder ein FDP-Vertreter in den Ständerat. Ob sich die Verfügbarkeit von Medikamenten dann bessert, ist fraglich. Die FDP ist die Partei der Hochfinanz, der multinationalen Konzerne und des freien sich selbstregulierenden Marktes. Von diesem freien Markt kaufte ich gestern eine letzte Impfdosis. Bestellt hatte ich zwei Packungen Zostavax als Mittel gegen Herpes Zoster. Die zweite Packung sei erst Ende Dezember wieder verfügbar, beschied man mir beim Arzt. Ich werde warten und die Politiker werden weiter strahlen, um den durchschnittlichen Bürger angesichts der anstehenden Probleme zu blenden. Als Kern ihrer Kompetenz.

Ruedi Beglinger, Allenwinden


Die Resultate der nationalen Wahlen vom 20. Oktober haben mich persönlich sehr gefreut: Endlich schaffte es eine (erfahrene) Politikerin aus dem Kanton Zug in den Nationalrat!

Ebenfalls schien nach der ersten Runde der Ständeratswahl alles klar: Der Bisherige heimste seinen entsprechenden Bonus ein – und der Sattelfeste aus Zug erhielt die zweitmeisten Stimmen. Zwar mit knappem Vorsprung, aber in Anbetracht der Vorlagen seines schärfsten Konkurrenten – tolles Esaf, Kantonsfinanzen im Griff sowie geschlossene Unterstützung der stärksten Partei – ein super Ergebnis, das auch auf einen klaren Ausgang im zweiten Wahlgang hoffen liess.

Und dann die Nachricht, dass die ALG auch ins Rennen steigt – Ziel: «Erste Ständerätin Zugs». Als ob die grüne Welle der Nationalratswahl nun einfach weiterrollen würde! Ohne die Kompetenzen der ALG-Kandidatin anzuzweifeln oder gar in Frage zu stellen – sie bekam eine meiner Stimmen im ersten Wahlgang – bin ich der Meinung, dass sie im zweiten Wahlgang keine realistische Chance mehr hat und die Mitte (FDP) mehr Stimmen kosten wird als die Rechte (SVP). Für mich folgt daraus, dass die ALG den SVP-Kandidaten unterstützen will.

Dabei gibt es eine ideale Wahlalternative, nämlich den alt Regierungsrat von der FDP.Die Liberalen: Sein Leistungsausweis als Vorsteher von Bildungs- und Volkswirtschaftsdirektion umfasst nicht nur «grüne» Anliegen wie Verkehr (Erweiterung der Stadtbahn, Einsatz für Zimmerberg Basistunnel) und Bildung (Entwicklung des Kantons zu einem Hochschulstandort, Förderung einer zukunftsgerichteten Landwirtschaft) und selbstgelebte Nachhaltigkeit (besitzt kein Auto, ist ÖV-Nutzer und überzeugter Velofahrer). Sein Interesse an und seine Kompetenz in Technologie und Innovation haben wesentlich dazu beigetragen, dem Standort Zug neue Impulse zu verleihen. Erwähnt seien hier nur die pulsierenden Start-ups im LG-Areal, die Blockchain-Szene und der Beitritt von Zug zum Wirtschaftsraum «Greater Zurich Area». Last but not least prädestiniert ihn ein etabliertes Netzwerk, seine Mehrsprachigkeit sowie die ausgewiesene Kooperationsfähigkeit geradezu fürs Stöckli.

Svetozar Putincanin, Zug


Am 17. November stehen die Nachwahlen für den 2. Zuger Sitz im Ständerat an. Seit langen Jahren besteht die Chance, die ewige Allianz CVP/FDP zu durchbrechen. Dies ist aber nicht der entscheidende Punkt. Vielmehr geht es darum, dass der Kanton Zug im Rat durch eine erfahrene und engagierte Person vertreten wird. Der kleine, aber äusserst erfolgreiche Wirtschaftskanton Zug benötigt in Bern eine starke Stimme. Der SVP-Kandidat ist ein Macher und Kämpfer, der nicht bei Gegenwind schnell die Segel streicht. Er ist stark in der Kommunikation aber auch fähig Kompromisse zu finden, ohne die eigenen Ziele zu verraten.

Rolf Ineichen, Gemeinderat SVP, Cham

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