LESERBRIEF

Ein Dank an die gemeindlichen Schulen

Zum Schulbetrieb in der Coronazeit

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2020 war ein spezielles Jahr und bleibt uns sicher in Erinnerung. Am 16. März hat der Bundesrat die Situation in der Schweiz als ausserordentliche Lage eingestuft. Gleichzeitig wurden mit dem Lockdown das öffentliche Leben und die Wirtschaft massiv eingeschränkt. Die Schulen mussten geschlossen bleiben. Rasches Handeln war gefragt. Noch am gleichen Tag wurden die Erziehungsberechtigten über die Schliessung der Schulen informiert. Über das Wochenende wurde der Fernunterricht sowie die Notbetreuung organisiert, so dass die Betreuung und Beschulung der Schülerinnen und Schüler fast lückenlos erfolgen konnte. Die Kommunikation funktionierte ausgezeichnet. Die Direktion für Bildung und Kultur (DBK) informierte die Schulpräsidentenkonferenz (SPKZ) sowie die Rektorenkonferenz (REKO) rasch über die Entscheide. Der Austausch erfolgte schnell und unbürokratisch. In allen Gemeinden erarbeiteten die Schulleitungen zusammen mit den Lehrpersonen stufengerechte Lösungen, um auch beim Fernunterricht die Schülerinnen und Schüler ins Zentrum zu stellen. Das Umstellen auf Fernunterricht und die soziale Distanz waren eine grosse Herausforderung. Es zeigte sich aber schnell, als die Schulen wieder zum Präsenzunterricht wechseln konnten, dass der Weg zurück sowie der Umgang mit dem Coronavirus im Schulbetrieb eine mindestens so grosse Herausforderung sind. Die allgemeine Verunsicherung, positive Fälle, Quarantäne und immer wieder angepasste Schutzkonzepte sind bis heute die ständigen Begleiter im Schulalltag. Aber auch hier zeigten alle Beteiligten der gemeindlichen Schulen einen überdurchschnittlichen Einsatz und eine hohe Flexibilität. Im Namen der SPKZ bedanke ich mich herzlich bei der Rektorin, den Rektoren, den Schulleiterinnen und Schulleitern, allen Lehrpersonen sowie den Hausdienstmitarbeitenden für das riesige Engagement in diesem für alle schwierigen Jahr. Ich wünsche uns allen ein Jahr 2021 mit weniger Turbulenzen, weniger Einschränkungen, mehr sozialen Kontakten und vor allem von Herzen eine gute Gesundheit.

Marcel Güntert, Präsident, Oberägeri, im Namen der Schulpräsidentenkonferenz des Kantons Zug