Leserbrief
Mit dem Kauf etwas bewirken

«Viele achten nicht auf die Herkunft», Ausgabe vom 31. März

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Der Artikel von Isabel Günther zum Thema Schokolade, fairer Handel und bewusster Konsum hat uns aus der Seele gesprochen.

Im Artikel werden Studien zitiert, die dem fairen Handel nur einen begrenzten Effekt auf das Leben der Produzierenden bescheinigt. Das mag teilweise zutreffen, es gibt aber auch viele andere, sehr positive Beispiele.

Da Ghana explizit angesprochen wird, möchten wir hierzu eine ganz besondere Initiative ergänzen: Fairafric Bio-Schokoladen werden nicht nur fair gehandelt, sondern auch von der Bohne bis zur Tafel in Ghana produziert! Denn mehr Wertschöpfung im Ursprung ist ein starker Hebel für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und ihre Bewohner. Je höher der Anteil der Wertschöpfung im Herkunftsland, umso mehr qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und umso mehr Menschen dürfen ein Leben in Würde führen. Insofern gibt es grosse positive soziale und wirtschaftliche Auswirkungen direkt vor Ort.

Fairafric Schokolade ist in der Schweiz in den claro Weltläden erhältlich. Claro war seit Beginn vom Projekt begeistert und ist seit 2018 am Projekt beteiligt. Dies wäre z.B. eine Möglichkeit für Konsumentinnen und Konsumenten, verantwortungsbewusst einzukaufen und mit dem Kauf etwas zu bewirken.

Wolf-Rüdiger und Heidrun Daetz, Cham