Leserbrief
Objekt: Veloträger

«Warum es bald ein drittes Kontrollschild geben soll», Ausgabe vom 11. Februar

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Die Behörden denken in Gesetzen. Die Lösung wäre sehr einfach, wenn der Veloträger als selbstständiges Objekt betrachtet würde, wie ein Anhänger oder Wohnwagen. Das heisst, der Veloträger bekommt eine separate, eigenständige Nummer.

Vorteile:

Der Veloträger ist als Objekt offiziell amtlich registriert mit einer amtlich abgegebenen Nummer. Die Nummer, und damit der Träger, ist unabhängig vom Zugauto. Die Ausgabe der Nummer und Registrierung erfolgt über die Strassenverkehrsämter. Wird im Ausland so gehandhabt.

Keine Kopien der Autonummer! Somit auch kein Nummermissbrauch.

Der Veloträger ist unabhängig vom Eigentümer und Auto, d.h. er kann auch ausgeliehen oder auf das Zweitauto platziert werden.

Die Nummer für den Veloträger kann permanent am Träger bleiben. Unabhängig wer den Träger benutzt.

Auch bei Unfällen lässt sich über die Nummer der Eigentümer des Trägers finden. Grundsätzlich haftet der Eigentümer für den Träger. Auch wenn er den Träger ausgeliehen hat. Er kann aber die Haftung an die Person, die den Träger benutzt, übertragen (schriftlich sowie mündlich).

Die Autoversicherung soll inklusive allfälliger Träger, die in Betrieb nicht mit dem Boden verbunden sind (Abtrennung zu Anhänger, Wohnwagen usw.), inkl. der darauf geführten Waren (Velos usw.), in die (Auto-)Haftpflichtversicherung aufnehmen. Ähnlich wie bei Gütern, die auf dem Dachgepäckträger mitgeführt werden – die Haftung gegenüber Dritten.

Durchführung:

Die Gesetze und (Auto-)Haftpflichtversicherungen müssen angepasst werden. Möglichst schnell und unkompliziert.

Wie Sie sehen, die Problematik wäre «einfach» zu lösen.

Dirk Hammer, Baar