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Leserbrief

Lesermeinungen aus Zug zur Debatte über den Klimaschutz

«Grosser Aufmarsch fürs Klima», Ausgabe vom 3. Oktober

Es erstaunt, wie jedes Mal kurz vor den Parlamentswahlen die Politik in der Lage ist, zügig Beschlüsse zu treffen, auch wenn diese im Kontext kontroverse Ideologien auslösen wie aktuell im Klima-Hype die Lenkungsabgaben auf CO2 oder Flugticketabgabe. Die Motion dafür stammt vom Berner GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Er sagt, es werde geflogen, als gäbe es kein Morgen. Verantwortlich dafür seien unter anderem die tiefen Preise.

Die Aussage von Jürg Grossen ist kein Argument. Eine solche Äusserung wäre dann angebracht, wenn es zum Fliegen eine gleichwertige Auswahl hinsichtlich der Kosten und auch notwendige und zweckmässige Alternative bezüglich der Zeitdistanz geben würde. Nur weil ganz wenige Billigfluggesellschaften durch attraktive Preise ihren Flieger füllen wollen, ist es nicht angebracht, gleich alle in Sippenhaft zu nehmen. Es ist ökonomisch rentabel und sinnvoll, einen Jet dann abheben zu lassen, wenn alle Sitze besetzt sind.

Jürg Grossen verheimlicht auch, dass im Gegensatz zu den ganz wenigen Billigflieger, die sich übrigens bald von selbst wegen des Kostendrucks aufheben werden, es zahlreiche Fluggesellschaften gibt, die für dieselbe Strecke mehrheitlich überaus hohe Preise kassieren. Die Politik hat die Absicht, das Elektroauto zu fördern, im Wissen jedoch, dass die Herstellung von Lithiumbatterien mit Kobalt das für den Menschen unentbehrliche Wasser signifikant verschmutzt. Der Klima-Hype ist gefährlich, weil es im Namen des sogenannten Klima-Schutzes Gesetze und Verordnungen legitimiert. Mit Irreführung und Tarnung von neuer Benennung wie Gebühr oder Lenkungsabgabe, CO2-Abgabe, Emissionsabgabe, Klimagebühr, Flugticketabgabe wird der Bürger ausgenommen.

Vor wenigen Jahren wurden solche Abgaben schlicht und einfach als Steuererhöhungen definiert. So hat die deutsche Bundesregierung bereits kurz nach dem Klimapaket-Beschluss ausgerechnet, dass aus dem geplanten CO2-Preis für Verkehr und Heizen bis 2023 Einnahmen von 18,8 Milliarden Euro erwartet werden. Es geht dem Staat offensichtlich um Einnahmen. Der Finanzminister Olaf Scholz betont zwar, dass alle Einnahmen aus der CO2-Bepreisung entweder in Klimaschutzmassnahmen wie Umweltzertifikate oder in die Entlastung der Bürger fliessen sollen. Das ist schnippisch. Denn bei der Produktion von Gütern stossen Unternehmen zwangsweise Schadstoffe aus, welche die Umwelt belasten. Um den Ausstoss zu verhindern bzw. möglichst stark einzudämmen, kann der Staat sogenannte Umweltzertifikate emittieren. Nur wenn ein Unternehmen im Besitz der Zertifikate ist, darf es sodann den Schadstoff bei der Produktion abgeben. Das ist zynisch. Ein Chemieunternehmen z.B. lässt Produktionsabfälle in Teile des Grundwassers fliessen. Mehrere Landwirte können daher kein Grundwasser mehr nutzen, um ihre Äcker zu bewässern und müssen eine teure Wasserleitung verlegen lassen. Das System mit Umweltzertifikaten erweckt den Vergleich, als ob zu Testzwecken eine Atombombe abgeworfen wird und danach der Staat die Arztkosten mittels Umweltzertifikaten ausgleicht. Woher stammt dieses CO2, wenn nicht aus unseren Auspuffen und Schornsteinen? Fakt ist, dass die starke Zunahme des atmosphärischen CO2 hauptsächlich durch eine verminderte Kohlenstoffspeicherung der Landbiosphäre verursacht wird. Wälder, Tropenwald, Grünflächen werden rasanter abgeholzt als der Ausstoss von CO2 durch den Verkehr. Wälder nehmen normalerweise grosse Mengen an CO2 auf und wirken als Puffer im Klimasystem.

Die Politik wäre gut beraten, für den Bürger endlich glaubhafte, sinnvolle und rasch erfassbare, nachhaltige Investitionen zu tätigen und in ungewöhnlich grossem Ausmass mit Aufforstung der Wälder und Grünflächen zu beginnen. Damit kann der Staat zwar keine Steuereinnahmen generieren, dafür aber wirklich was glaubhaftes, qualifiziertes und taugliches für den Klimaschutz tun.

Philippe Zihlmann, Zug


Es ist unglaublich, was zurzeit für eine Welle an staatlicher Bevormundung über die Schweiz rollt. Lenkungsabgaben auf Flugtickets und Benzin, Mobility Pricing und Vorschriften im Bereich des Essens.

Und das alles im Namen und unter dem Deckmantel des Klimawandels. Die Zeche hierfür zahlt, wie so oft der einfache Bürger, der Mittelstand. Dass CVP und FDP hier mitmachen, ist bedenklich. Wo sind denn die liberalen Köpfe in diesen einst bürgerlichen Parteien geblieben?

Die SVP tritt dieser Bevormundungswelle entschlossen entgegen. Gebühren- und Abgabeerhöhungen auf Kosten des arbeitenden und steuerzahlenden Mittelstandes lehnt sie konsequent ab. Deshalb gibt es am 20. Oktober nur eine Wahl.

Vreni Althaus, Rotkreuz


Das alltägliche Geschrei der Klimawandler und Dunkelgrünmaler zeigt Wirkung, bis auf eine Partei sind alle Möchtegern- und Hochtemperatur-Politiker dabei, sich auf das CO2 einzuschiessen. Nachdem fast ausnahmslos alle Medien das Märchen vom menschengemachten Klimawandel predigen, ist es wohl höchste Zeit für ein paar Fakten:

CO2 hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Klima zu tun! Das ist eine Theorie, die sich ein paar Holzköpfe vom IPPC, die sich fälschlicherweise zur Zunft der Wissenschafter zählen, ausgedacht haben. Solche Visionen als wahrscheinlich darzustellen und dazu noch Schulkinder mit dem Quatsch zu impfen, ist nichts anderes als kriminell! Da ändert auch der Herr Gore mit seinen gefälschten Temperaturkurven nichts, der produziert auch nur warme Luft!

Die momentan hochpropagierte «Klimaerhitzung» ist immer noch ein Grad kälter als die mittelalterliche Warmzeit. Diese sehr wohl belegte Warmzeit wird regelmässig aus den Temperaturkurven rausgeschnitten. Realitätsallergiker, Klimaasthmatiker, all die durchgeknallten Wetterspekulanten, und auch das IPPC manipulieren Temperaturangaben und Klimadiagramme, um so einen noch nie da gewesenen Temperaturanstieg zu «beweisen».

Aus historischen Aufzeichnungen (Kloster Brunnen) ist beispielsweise zu entnehmen: 1421 waren die Kirschen im April reif und die Trauben im Mai. 1445 blühten alle Bäume schon im März, am 12.April schneite es und alles erfror. 1473 gab es 2 Kirschenernten, nämlich zu Pfingsten und zu Martini. Solche Wetterkapriolen gab es also schon anno dazumal, und x-weitere wären da noch nachzulesen.

Klimaschwankungen haben definitiv und logischerweise mit der Sonnenaktivität und mit der jeweiligen Lage der Erde, bzw. mit der Erdachse zu tun. Aktuell ist der Nordpol um 1500 Kilometer verschoben, und somit dreht sich die Nordhalbkugel der Sonne zu. Den unwiderlegbaren Beweis kennen die Innuit, die Polarnacht war in den letzten Jahren bis zu 3 Tage kürzer! Von solchen Tatsachen erfährt man in den Medien nichts, sonst platzt nämlich die Osterhasentheorie «menschengemachter Klimawandel» wie eine Seifenblase. Dass der Südpol schmelzen soll, ist auch nur eine Erfindung der Klimapäpste. Da werden Satellitenbilder vom Januar und August aufeinandergelegt, und das soll das Schmelzen der Pole darstellen! Unseriös ist wohl ein untertriebenes Wort für solche Machenschaften. Ebenso aus dem Märchenland stammt die Meeresspiegeltheorie, Inseln sind schon immer versunken oder wurden angehoben. Hierfür sind Erdbeben zuständig und die Erdkruste, die ja eigentlich auf flüssigem Gestein schwimmt und somit naturgemäss instabil ist!

Josef Röllin, Finstersee


Im Kampf gegen die Erderwärmung hat der Ständerat (mit einer einzigen Gegenstimme!) ein neues CO2-Gesetz beschlossen. Abgaben auf Flügen und Treibstoffen sowie ein faktisches Verbot von Öl- und Gasheizungen sollen helfen, die globale Erderwärmung einzudämmen. Nur – weshalb gehen dann 51 Prozent der geplanten Einnahmen in die Verbilligung der Krankenkassen-Prämien? Auch wenn die Prämien für die Krankenkassen für viele Familien eine hohe Belastung darstellen, ist die beschlossene Lösung des Ständerates ein Griff in die längst geöffnete Büchse der Pandora. Oder kann ich etwa in Zukunft die Kosten meiner Ferien dem Konto Liegenschaftsunterhalt belasten und damit Steuern sparen? Möglich dass die vom Ständerat gewählte Lösung ein Kompromiss ist, aber sicher kein «gutschweizerischer» Kompromiss; denn dazu müsste offen gelegt werden, wozu welche Mittel verwendet werden.

Martin Plüss, Oberägeri

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