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Leserbrief

Lesermeinungen zu den Gemeinderatswahlen in Oberägeri

Zu den Gesamterneuerungswahlen vom 7. Oktober

In den letzten Tagen wurde die Bevölkerung nebst den omnipräsenten Wahlplakaten an den Strassenrändern auch noch mit ergänzendem Wahlpropaganda-Material bedient. Daraus kann sich jeder ein Bild machen, welcher Partei und/oder Persönlichkeit er die Vertretung seiner Interessen anvertrauen möchte. In meinem Falle sind dies die Interessen zu Gunsten der Gemeinde Oberägeri, dem regionalen Gewerbe und vor allem unserer Lebensqualität in Oberägeri. Trotz der umfangreichen Unterlagen ist bei mir eine Frage offen geblieben: Was macht eigentlich unser Bauchef für Oberägeri?

Er ist seit 2007 im Gemeinderat, und die letzten 8 Jahre als Bauchef tätig, beziehungsweise meines Erachtens untätig. Wenn Aufgaben auf unser Bauamt zukommen, welche durch die kantonalen Behörden mitgeplant werden, versteckt er sich systematisch hinter den kantonalen Vorgaben, und setzt, sich nicht für die gemeindlichen Interessen ein. So setzt er sich unter anderem weder für eine angemessene Denkmalpflege im Interesse von Oberägeri ein, noch für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Gewerbezone.

Wenn ich die gemeindeeigenen Bauvorhaben betrachte, dann stelle ich schnell fest, dass er auch dort keine Aufgabe für sich findet. Vielmehr delegiert er die Tiefbauvorhaben seinem umfangreichen Mitarbeiterstab, und die Hochbauprojekte schiebt er ganz lässig an die jeweiligen Ressortleiter ab. So war also beispielsweise der Bau des Ökihofes und des Seeplatzes Sache von Peter Staub (Ressort Sicherheit und ÖV), die Überbauung Riedmattli durfte Paul Iten (Ressort Soziales) realisieren und der Bau des neuen Schwimmbades wurde gar an den Gemeindepräsidenten abgegeben. Auch nach längerem Studieren, weiss ich kein Bauvorhaben, für welches unser Bauchef die Leitung übernahm. Ob dies ein Vorteil oder ein Nachteil ist, lasse ich an dieser Stelle offen.

So oder so komme ich zur Überzeugung, dass wir mit unserem Bauchef seit bald 12 Jahren einen Gemeinderat haben, welcher meiner Meinung nach für unsere Gemeinde nicht viel gebracht hat. In der kommenden Legislatur steht die Erarbeitung der Ortsplan-Revision an. Diese bestimmt die Entwicklung von Oberägeri für die kommenden 15 bis 20 Jahre. Diese Arbeit muss dringend von einer zukunftsorientierten und weitsichtig denkenden Person geleistet werden.

Es ist nun an der Zeit, dass wir neuen Köpfen die Möglichkeit geben, sich für unser Wohl einzusetzen. All den Kandidaten, die uns eine Auswahl von wählbaren Personen geben, schon mal im Voraus ein herzliches Dankeschön!

Thiemo Hächler, Oberägeri


Der Artikel in der Ausgabe der «Zuger Zeitung», «Die Mischung macht’s» motiviert mich persönlich zum Leserbrief. Ich bin – auch aus eigener Erfahrung von 12 Jahren als Gemeinderätin in Neuheim – überzeugt, dass es beide Geschlechter in den Gremien braucht.

In den vergangenen Wochen wurde regelmässig über die Kandidatinnen und Kandidaten berichtet und mit den Wahlplakaten am Strassenrand werden wir auf sie aufmerksam gemacht, bevor die Wahlunterlagen bei uns ankommen. Ich freue mich sehr, dass sich motivierte, engagierte, kompetente Frauen mit Erfahrungen im Beruf, in der Familie, in der Gesellschaft zur Wahl stellen. So auch in meiner Wohngemeinde.

Ich hoffe, dass viele Männer und Frauen mit der gleichen Einstellung zur Chancengleichheit für beide Geschlechter dies auch tun, indem sie auch über ihre Partei-Grenzen hinaus kompetenten Frauen die Stimme geben. Wir Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, die politischen Gremien zu gestalten.

Theres Arnet-Vanoni, Oberägeri

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