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Leserbrief

Lesermeinungen zum Binzmühle-Projekt

Zur Urnenabstimmung vom 24. November über das Binzmühle-Projekt in der Gemeinde Risch

Nach Jahrzehnten des Verfalls liegt den Stimmbürgern endlich ein ausgewogener und guter Vorschlag für die Sanierung des Hofs Binzmühle vor. Viele Interessen werden berücksichtigt und das Projekt ist sowohl was die Investition als auch was die laufende Belastung der Gemeinderechnung anbelangt, ausgewogen und verkraftbar. Am 24. November haben die Stimmbürger von Risch nun die Gelegenheit, Ja zu sagen zum gemeinderätlichen Vorschlag, etwas, das seit mehr als 15 Jahren überfällig ist. Was nicht zur Abstimmung steht, ist der sogenannte alternative Lösungsvorschlag. Mit einem Nein zum Kredit sagt der Stimmbürger nicht automatisch Ja zu diesem Vorschlag, er lehnt ganz einfach den Kredit ab und es geht zurück zum Anfang der Diskussionen, weitere Jahre ziehen ins Land. Dies muss den Initianten des alternativen Lösungsvorschlages auch klar sein, vereinen sie doch zum Teil viele Jahre verdienstvoller Gemeinderatstätigkeit auf sich. Darüber hinaus überzeugt der alternative Lösungsvorschlag nicht. Wer schon einmal in einem Klassenlager war, weiss, dass das nicht ohne Immissionen geht, Zusatzverkehr inklusive. Im Weiteren sehe ich nicht, wie man gegen eine Lärmschutzmauer sein kann. Ja, es ist teuer, aber für jede Nutzung in der Binzmühle von grossem Vorteil. Aus diesem Grund: Wenn Sie wollen, dass endlich etwas geht in der Binzmühle, dann legen Sie ein überzeugtes Ja am 24. November in die Urne, ein Nein kann kein Ja für die «Alternative» sein.

Marcel Gmünder, Rotkreuz


Mit kurzen Unterbrüchen lebe und engagiere ich mich seit 50 Jahren in der Gemeinde Risch. Die Binzmühle gehört zur Gemeinde und ist noch einer der wenigen Orte, wo der alte Geist weht. Die Gemeinde hat eine ausgewogene Lösung für die unbestrittenermassen notwendige Sanierung der Binzmühle vorgeschlagen, über die wir abstimmen. Nun flattert kurz vor der Abstimmung, nachdem schon einige brieflich abgestimmt haben, ein sogenannter alternativer Vorschlag in die Briefkästen. Dieser geht von unrealistischen Annahmen aus! Hauptargument gegen den Vorschlag der Gemeinde ist der Verkehr, welcher die geplanten Wohnungen verursachen. Abgesehen davon, dass die Gemeinde die sieben Wohnungen ja gezielt vermieten kann und so übermässigen Verkehr verhindert, besteht eine Abmachung mit der Stiftung Phönix über zwei Wohnungen ohne Parkplatzbedarf. Der alternative Vorschlag der Gegner wird aus der Binzmühle einen Rummelplatz machen mit viel mehr Verkehr, denn die Schullagerteilnehmer kommen ja sicher nicht alle mit dem Velo und die Eltern, welche sie besuchen, werden wohl auch das Auto benützen. Mich deucht, hier geht es wieder einmal um Fundamentalopposition. Absolut nicht nachvollziehbar ist, wie dieses sogenannte Alternativprojekt in einem halben Jahr durchgezogen werden soll. Der Scherbenhaufen nach einem Nein würde erst nach einer langwierigen völlig neuen Planung vielleicht behoben. Ein solches Alternativprojekt kann ich gar nicht unterstützen. Angesichts der Umstände in der Binzmühle bräuchte es wenig Anstrengungen, um eine Beschwerde gegen die vorgeschlagene Alternativ-Nutzung zu formulieren, die gute Erfolgschancen hat und ich fände genügend Rischer, die mir hülfen. Ich sage Ja zu einem ausgewogenen Projekt und werde ein Alternativprojekt vehement bekämpfen.

Michel Ebinger, Alt Kantonsrat, Rotkreuz

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