Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Leserbrief

Lesermeinungen zur allfälligen Übernahme des verschärften EU-Waffenrechts

Zur eidgenössischen Abstimmung vom 19. Mai zur Änderung der EU-Waffenrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen Besitzstands)

Einmal mehr soll ich mich dem Diktat der EU beugen. Doch darum geht es mir nicht in erster Linie. Vielmehr ist es der Abbau an Eigenverantwortung, den ich als Normalbürger tagtäglich gewärtigen muss. Übung macht den Meister, haben die meisten von uns einmal im Leben gehört. Was ist mir vom Militär geblieben? Dass ich lernen muss, eine Waffe zu entladen. Wie soll ich das Wissen, wenn ich bereits beim Anblick einer Waffe verzweifle. Auch ihr soll ich mit Respekt begegnen. Für mich gilt sie immer als geladen. Wie soll ich sie entladen, wenn ich das nie geübt habe. Sicherlich gehört eine unter das neue Gesetz fallende Waffe nicht zum Alltag, wenn man nicht dienstlich mit ihr zu tun hat. Trotzdem will ich deren Handhabung wissen. Nie im Leben hätte ich daran gedacht, sie primär zum Töten einzusetzen. Nun werde ich eingeladen, per Gesetz keine dieser Waffen mehr zu besitzen. Höchstens dann noch den Nachweis zu erbringen, dass ich für den Besitz einer solchen geeignet bin. Ich darf nicht daran denken, wie oft sich ein Terrorist überlegt hat, ob er für den Besitz einer Waffe geeignet ist.

Mit dem neuen Waffengesetz fühle ich mich in keiner Art und Weise sicherer. Wenn ich an Leib und Leben gefährdet bin, interessiert es mich nicht, ob die Waffe legal oder illegal erworben wurde. Sie werden verstehen, dass ich in einem solchen Fall nicht lange eingeladen bin, zu überlegen. Nun ja, besitze ich keine Waffe stellt sich für mich diese Frage auch nicht. Trotzdem kann ich mich im Alltag selber davor schützen, den leichtsinnigen Gebrauch einer Schusswaffe zu riskieren. Wer nicht bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen, muss sich auch nicht mit dem Gedanken herumschlagen, eine Schusswaffe zu besitzen.

Francesco Zoppi, Rotkreuz


Die EU darf, oder muss, man inzwischen als völker- und staatenfeindliches «Gemeinschaftswerk» von mafiösen (da aus dem Untergrund operierenden) Strippenziehern und 68er-Marxisten betrachten.

Wie immer klarer zu erkennen ist, ist die EU ein Etikettenschwindel mit aggressivem geopolitischem Hintergrund. Angetrieben und politisch, wie medial, gesteuert von undurchsichtigen Machtstrukturen. Von den marxistischen 68ern eines Daniel Cohn-Bendit und den «Paneuropäern» der Coudenhove-Kalergi, über die «intransparenten Bilderberger» mit George Soros bis zu den Macron-nahen Zionisten und querbeet zu den Freimaurern. Sie alle wollen die Welt verbessern. Nach ihren Vorstellungen.

Das wichtigste Fernziel dazu dürfte die Verwirklichung einer «globalen Weltherrschaft» sein. Dazu sollen alle Staaten im Einflussbereich von EU oder UNO (also deren Mitgliedstaaten) politisch ihre Souveränität an die «neuen Herren» abtreten, nach dem Motto: Und seid ihr nicht willig, so brauchen wir «Daumenschrauben». Dazu muss man bei demokratischen Volksentscheiden – wenn sie sich trotz entsprechenden Überlegungen nicht vermeiden lassen – etwas nachhelfen, indem man für nicht «zielführende» Ergebnisse im Voraus mit vermeintlichen, drastischen Nachteilen droht. Zum Beispiel könnten wir aus Schengen/Dublin ausgeschlossen werden. Das wäre etwa so, wie wenn die EU den Fisch, der sich schon am Haken verbissen hat, wieder zurück in die Freiheit werfen würde. Oder, dass die Katze darauf verzichtet, die Maus zu fressen und sie wieder laufen liesse. Wer in den Kelch der nationenfressenden Pflanze gerät, der kommt nie mehr raus, er wird «verdaut». Grossbritannien erlebt das gerade. Die Schweiz befindet sich nahe am klebrigen Rand dieses tödlichen Kelchs.

Als «Friedensprojekt» angepriesen, verfolgen EU wie UNO die juristische und organisatorische Aufhebung der staatlichen Volkssouveränität und Selbstbestimmung ihrer Mitglieder, die ethnische Auflösung von deren Nationen und die Übernahme der Verfügungsgewalt über deren ehemalige Staatsterritorien. Im Klartext: die Entsorgung von hinderlichen demokratischen Staaten und die Entmachtung von deren Bürgern.

Kein «Demos», keine Demokratie. Logisch. Ein «Friedensprojekt» nach der Devise: «Nur ein toter Indianer, ist ein guter Indianer». Die Indianer, das sind wir. An diese Art von «Frieden» haben wohl die wenigsten gedacht, als sie der EU beitraten.

Und folgendes gilt es im Auge zu behalten:

Wenn die EU, die sich bereits an die Stelle von 27 Mitgliedstaaten gesetzt hat, in Eigenregie Verträge mit einer UNO abschliessen kann, die ihrerseits die Aushebelung der Souveränität der UNO-Mitglieder vorantreibt, dann wird keiner mehr gefragt, ob er einen Migrationspakt wolle oder nicht. Wir sind dann alle weg vom Fenster und das Land hat einen neuen Eigentümer gefunden. Die Strippenzieher (egal wer sie sind) hätten den Putsch gegen die Nationen erfolgreich umgesetzt. Sie könnten alleine regieren. Und entwaffnet haben wir uns ja schon «freiwillig». Damit wir an der Grenze nicht im Stau stehen müssen ...!

Für so viel Selbstverleugnung im Dienst des Friedens könnten nur noch wir den Karlspreis erhalten.

Meinrad Odermatt, Zug


Mag jemand die ungeniessbare Salami nicht, wird sie scheibchenweise beigemischt. So die Taktik der EU und derer Befürworter. Seinerzeit unter der damaligen Justizministerin Sommaruga ausgehandelt, wird nun Stimmung gemacht. Man könnte meinen, die Schusswaffen seien in der Schweiz ein Problem. Auch Schengen und sein Informationssystem (SIS) seien unentbehrlich, um die Kriminalität zu bekämpfen. Die Fakten belegen: Bei weniger als 3 Prozent sind Schusswaffen bei schwerwiegenden Körperverletzungen in der Schweiz 2018 involviert gewesen (15 von 585). 2018 sind dank SIS 285 Personen verhaftet worden, unabhängig davon hat die Aargauer Kantonspolizei 1234 Personen verhaftet. Anderseits liess man während der Flüchtlingskrise Tausende bei fraglicher Identitätsprüfung die Grenze passieren. Es geht hier nicht um mehr Sicherheit, sondern um die Durchsetzung einer EU-hörigen Ideologie. Unsere Schweizer Hausordnung wird auf dem Altar der EU geopfert. Scheibchenweise wird vorgegangen. Bei der Schengen/Dublin-Abstimmung 2005 stand im Abstimmungsbüchlein geschrieben, dass ein zentrales Waffenregister nicht nötig sei. Bei einem Ja am 19. Mai wird dies de facto der Fall sein. Selbst die EU-freundliche NZZ schreibt 2019, eine Verschärfung des Schweizer Waffenrechts sei nicht nötig, ein Ja zur Vorlage dennoch zu empfehlen – aufgrund der negativen Konsequenzen bei einem Nein. Die EU droht und wir schlucken es. Bauchschmerzen werden folgen. Am 19. Mai können wir noch Nein sagen zur EU-Waffenrichtlinie und zur Weiterentwicklung des EU-Diktats.

Thomas Dubach, Zug


Am 19. Mai stimmen wir bei der Übernahme des EU-Waffenrechts, nicht nur über die Grösse der Sturmgewehrmagazine ab, nein mit dieser Abstimmung würden wir automatisch die Rechte der EU annehmen. Bereits im Jahre 2020 und anschliessend alle 5 Jahre würde das Europaparlament neue Waffengesetze befehlen und wir könnten uns nicht mehr wehren und könnten nicht mehr selber bestimmen. Wollen wir das wirklich?

Gestern die Börsenäquivalenz, heute die Waffen und morgen?

Unsere Vorfahren haben sich sehr erfolgreich gegen die fremden Vögte gewehrt. Nun stehen sie wieder vor unserer Grenze. Sie kommen aus Brüssel, aus Berlin und aus Paris. Wollen wir diese neuen Vögte?

Das Diktat aus Brüssel kommt unweigerlich und unaufhaltsam.

Es geht je länger je mehr auch darum, dass wir uns davor fürchten müssen, dass die EU das Schweizer Recht verändert und damit allmählich eine EU-kompatible Schweiz erzwingt. Fürchten müssen wir uns zusätzlich vor unseren eigenen Politikern, welche dies zunehmend häufiger, und vor allem freiwillig, bei der Verfolgung ihrer jeweiligen Interessen tun. Vor diesem Hintergrund sollten uns die Schweizer Parteien und Politiker deutlich mehr Kopfweh bereiten, als die EU und das EU-Waffenrecht.

Lassen wir uns weder vom Bundesrat noch von der Politik manipulieren und uns irgendwelche Konsequenzen androhen, die uns unter Druck setzen, damit wir am Ende alles von der EU auf diktiert erhalten.

Wenn ich am 19. Mai Nein zum EU-Waffenrecht stimme, dann geht es mir weniger um die Zukunft des Schiesswesens, als vielmehr um die Zukunft der verfassungsmässigen Schweiz und der politischen Kultur.

Ich stimme Nein, damit die Souveränität der Schweiz zu einem ernsthaften Thema im Verhältnis mit der EU wird.

Ich stimme Nein, damit in Bern und Brüssel endlich nach einem neuen Ansatz im gegenseitigen Verhältnis gefunden wird.

Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, also ein kräftiges Nein am 19. Mai zum neuen Waffengesetz, damit auch die nachfolgenden Generationen in einer souveränen, freien Schweiz Bürgerrechte wahrnehmen und den Staat mitgestalten können.

Tragen wir gemeinsam Sorge zur Schweiz.

Max Colpi, Mitglied der Rütli-Schiesskommission, Baar

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.