Leserbrief
Lesermeinungen zur Pandemie

Zur Coronasituation und zur Abstimmung über das Covid-Gesetz

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Wie war das doch? «Alles für die Gesundheit» war der Slogan zu Beginn der Covid-Massnahmen. Und heute: «Wir tun alles für die Impfung», wiederholt Berset gebetsmühlenartig – zum Beispiel in der SRF-Arena vom 19. November. Ist denn die Spritze wichtiger als Gesundbleiben oder wieder gesund werden? Zum Ziel führen meist mehrere Wege; aber wenn man sich auf eine einzige Methode einschwört, führt das leicht zu Blickfeldverengung; man sieht nur noch einen einzigen Weg, aber nicht mehr, ob er zielführend ist. «Methodenfixiert statt zielorientiert» nennt man das in der Wissenschaft. Über 80 Prozent der Menschen in der Schweiz verfügen über Antikörper, war vor einigen Wochen in dieser Zeitung zu lesen. Damit haben wir Herdenimmunität längst erreicht – die viel gepriesene und angestrebte; das ist Grund für ein Fest! Und nicht Anlass, um Impfkampagnen zu starten und zu intensivieren und Gesunde zu bestrafen. Fällt eigentlich niemandem auf, dass zeitgleich mit Impfkampagnen Infektionen und Todesfälle zunehmen? Dieser Zusammenhang wäre dringender Forschungsgegenstand! Von solchen Studien habe ich aber von offizieller Seite bisher kaum gehört. Also höchste Zeit, die Methode zu reduzieren und zur Abwechslung vielleicht auch mal von Gesunden (das ist viel mehr als «ungeimpft») lernen, wie sie es heil durch die ganze verrückte Zeit schafften.

Marie-Theres Annen, Mitglied Aletheia, Ärzte- und Gesundheitsnetzwerk, Hünenberg See


Gemäss unserem Bundesamt für Statistik machten Coronapatienten im Jahr 2020 2,9 Prozent (!) der Gesamtzahl der Spitalaufenthalte aus. Und von den hospitalisierten Coronakranken benötigten 13 Prozent intensivmedizinische Pflege. Warum hört man in dieser Zeitung nichts davon? Angesichts dieser Zahlen macht es einen fassungslos, wie man täglich nur von explodierenden Zahlen und vom angeblich drohenden Kollaps der Spitäler liest und hört. Tanja Stadler von der Covid-19-Taskforce redet wieder von Tausenden von Hospitalisationen, die es im Winter zu verhindern gelte. Frau Stadler, die seit Beginn der Pandemie stets tiefschwarz malt, was am Ende so nie eingetreten ist. Bei der durch die obigen Zahlen des BFS belegten Sachlage eine ganze Bevölkerung in Daueralarm zu versetzen, führt zu einer völlig verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit. Der dadurch verursachte Dauerzustand von Angst und Stress schädigt nach meiner Ansicht die Gesellschaft dauerhafter, als es das Virus an sich tun würde.

Dagmar Sutter, Oberägeri


Wieso wird über eine Impfpflicht diskutiert, obwohl Langzeitstudien fehlen und die Hersteller nicht haften? Warum heisst es, die Impfung mit Nebenwirkungen sei besser, als an Covid zu sterben? Man weiss es ja nicht. Früher bei Impfungen wurde auf das Gewicht, den Zustand und Allergien geachtet. Heute soll dies ausser Acht gelassen werden? Ich bin kein Impfgegner oder Covid-Leugner, das Virus gab es immer, aber Realist, wenn es um den korrekten Einsatz einer neuartigen Impfung geht. Wieso gehen Berater des Bundesrats den Weg des geringsten Widerstands und schauen erst, was Nachbarn in Deutschland und der EU machen? Sind wir nicht ein neutrales Land mit unabhängigen Politikern?

Vieles wird ohne Skepsis übernommen, es gelten nur Richtlinien von Drosten, Wieler, Spahn und Söder! Der öffentliche Dialog mit hoch qualifizierten Experten – Wodarg, Bhakdi, Bonelli, Feldhaus – fehlt komplett. Ein Geimpfter muss keine Angst haben, oder ist der Impfstoff wertlos? Ergo kann jeder selber entscheiden, ob er krank sein oder die Impfung will. In den Leitmedien fehlt die Information der Kollateralschäden. Der Mittelstand geht «bachab», die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind übervoll, Kinder ab 12 Jahre sprechen Suizidgedanken aus. Was geschieht da? In den Medien fehlt «Influenza» vollständig, in der Grippesaison werden so die Fallzahlen hoch gedrückt, aber die Spitalbetten nicht aufgestockt? Das Argument vom Personalmangel gilt nicht. In einer «echten Pandemie», wo viele tot umfallen, findet man Lösungen. Einige schon kennen welche, die an Impffolgen leiden oder verstarben (auch ich kenne welche). Wie kann man sagen: «Wir müssen die ganze Welt impfen», übrigens mit teurem Impfstoff über Steuergelder, aber für Menschen, die hungern, reicht es nicht? Der Staat lenkt in die freiwillige Impfpflicht, da er beim Zwang juristisch haften müsste. Massnahmen jetzt beenden, das heisst ein Nein am 28. November.

Stephan Wiesendanger, Neuheim

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