Leserbrief

Lesermeinungen zur Ständeratswahl im Kanton Zug

Zum zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen im Kanton Zug am 17. November

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Am 17. November beantworten die Stimmberechtigten im Kanton Zug eine wichtige Frage: Wer wird den wiedergewählten Ständerat Peter Hegglin nach Bern begleiten? Als kleiner Kanton kommt dem Ständerat bei uns eine noch grössere Bedeutung zu: Er vertritt die Bedürfnisse der Zugerinnen und Zuger auf Bundesebene – und soll dafür sorgen, dass wir nicht nur als Geberkanton im nationalen Finanzausgleich wahrgenommen werden.

Denn der Erfolg des Kantons Zug ist das Ergebnis harter Arbeit. Eine unbestrittene Schlüsselperson dieser Erfolgsgeschichte ist der SVP-Kandidat. Nach über 13 Jahren im Zuger Regierungsrat kennt der amtierende Finanzdirektor den Kanton Zug mit all seinen Besonderheiten bestens. Seine Fähigkeit, auch für komplexe Themen sachgerechte Lösungen zu erarbeiten, sein grosses Beziehungsnetz in Politik und Wirtschaft und der erklärte Verzicht auf bezahlte Mandate machen ihn zum kompetenten und unabhängigen Vertreter für den Kanton Zug im Ständerat. Er wird in Bern einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Interessen unseres Kantons in Zukunft noch stärker wahrgenommen werden. Lassen Sie uns die Chance nutzen, einen Mann der klaren Worte nach Bern zu schicken, und geben Sie dem SVP-Kandidaten beim 2. Wahlgang am 17. November Ihre Stimme!

René Kryenbühl, Kantonsrat SVP, Oberägeri


Für die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft brauchen wir eine lösungsorientierte Politik. Frauen und Männer, die fähig sind, Probleme zu erkennen, analysieren und effektiv zu lösen. Bei hitzigen Themen einen kühlen Kopf wahren und selbst, eine durch Wissen und Erfahrung fundierte Meinung bilden. Dies sind Eigenschaften und Tugenden, welche aktuell durch lautes Protestieren und Fake News überschattet werden. Die über Jahrhunderte entstanden Werte werden nun geprüft. Unsere Vorfahren haben, durch harte Arbeit, ein einzigartiges Land, unsere Schweiz geschaffen. Ist denn wirklich alles falsch? Heute verfügen wir über die besten Nahrungsmittel, eine super Infrastruktur und ein Weltklasse-Bildungssystem. Stillstand bedeutet Rückstand, so müssen wir uns und unser System laufend anpassen. Dabei ist stetige Weiterentwicklung und Verbesserung ein sehr komplexer Prozess. Aus Fehlern lernen aber auch Raum für Neues zulassen, nicht von einem Extrem ins Andere schwanken.

Den SVP-Kandidaten durfte ich als tatkräftigen Regierungsrat kennen lernen. Er ist ein Chrampfer fürs Volk, für unseren Kanton Zug, für unsere Schweiz. Seine Bilanz setzt die Messlatte ans Ende der Stange. Er arbeitet vorwärtsgerichtet, effektiv, lösungs- und zukunftsorientiert. Diese Chrampfer brauchen wir in Bern, damit sie mit Zug den Karren Schweiz weiterziehen.

Martin Schuler, Landwirt, Kantonsrat SVP, Hünenberg


Ich werde oft gefragt, warum ich den SVP-Kandidaten für den Ständerat unterstützte. An dieser Stelle möchte ich erinnern, dass er früher bei der FDP aktiv war und leider wegen interner Machenschaften die Partei, aus meiner Sicht zurecht, darauf verliess. Seinen liberalen Geist hat er behalten.

Ich bin von seinen Macherqualitäten überzeugt. Schon als Baudirektor hat er, das anerkennen selbst viele politische Gegner, in unserem Kanton so viel bewegt und angestossen, wie schon lange kein Zuger Regierungsrat vor ihm. Angefangen bei der vom Stimmvolk angenommenen Abstimmung Umfahrung Cham-Hünenberg (UCH), über die Erledigung von vielen alten Pendenzen, wie der Kostenüberschreitung beim Bau der Strafanstalt Zug, der verfahrenen Situation mit den Hochspannungsleitungen in Baar, dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt Zuger Kantonsspital in Baar, die Eröffnung der Nordzufahrt Baar-Zug (weil er es klugerweise geschafft hat, den Bundesbeitrag von 35 Millionen Franken nicht zu gefährden) sowie die Realisierung der Tangente Zug-Baar.

Nicht weiter ins Detail gehen muss ich bei seiner heutigen Rolle als Finanzdirektor bei der Sanierung der Zuger Kantonsfinanzen. Nennenswert sind auch die rund 50 Millionen Franken, die der Kanton Zug ab nächstem Jahr jährlich weniger in den Nationalen Finanzausgleich (NFA) zahlen muss. Dies auch dank des Einsatzes des Zuger Finanzdirektors und Ständeratskandidaten in der Konferenz und den nationalen Parlamenten. Und darum ist es an der Zeit, dass er sein Engagement für unseren Kanton wie auch für unsere einzigartige Nation künftig im Ständerat erbringen kann.

Es ist zu hoffen, dass die Zuger Stimmbürgerinnen und -bürger den grossen persönlichen Einsatz des SVP-Kandidaten und Regierungsrats honorieren und ihn am 17. November in den Ständerat wählen. Meine Stimme hat er. Und, last but not least: Danke für den Einsatz für unseren Kanton Zug.

Andreas Kleeb, alt FDP Präsident, Unternehmer, Zug


Der SVP-Kandidat hat es verdient, unser neuer Ständerat zu werden. Sowohl als Bau- wie auch als Finanzdirektor hat er immer zum Wohle von Zug gehandelt. Er hat alte Probleme und Pendenzen gelöst, von vielen kleineren und grösseren Fortschritten zu Gunsten von Privaten, Gemeinden und Kanton gar nicht zu reden. Er hat unsere Kantonsfinanzen in Rekordzeit saniert. Er hat Visionen, die er mit seinen Macherqualitäten auch umsetzt, er packt an. Sicher hat er auch Ecken und Kanten, vielleicht sogar mehr als andere Kandidierende. Aber wie heisst es so schön, nur wer vorwärtsgeht und nicht stehen bleibt, hinterlässt Spuren. Genau das macht ihn aus und gibt dem SVP-Bewerber Profil. Da weiss Frau und Mann, was man hat.

Als OK-Präsident des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 hat er mit seinen staatsmännischen Auftritten Zug der ganzen Schweiz in einem vielen nicht bekannten Licht präsentiert. Ich bin überzeugt, dass er diese Qualitäten auch im Ständerat zum Vorteil für unseren Kanton wie auch für die ganze Schweiz einbringen wird. Und wenn dann mal ein SVP-Bundesrat seinen Rücktritt erklärt, dann könnte es ja sein, dass ... Aber erst mal sollten wir am 17. November dem SVP-Kandidaten die Stimme für die Wahl in den Ständerat geben.

Gerhard Weber, Steinhausen


In den letzten Tagen werden wir berieselt mit Flugblättern, Inseraten und Plakaten der drei Ständeratskandidaten. Die Palmarès der Leistungen der Vergangenheit dieser kandidierenden Personen und die persönlichen Lebensverhältnisse werden hochgelobt und gepriesen. Alles schön und recht. Was mich aber interessieren würde, wie sie zu den zukünftigen Problemen stehen, die da sind: Energieversorgungssicherheit, Rahmenabkommen (EU-Beitritt), Flüchtlings- und Asylantenwesen, Zuwanderung, Migrationspakt, Klimaaktionen (CO2-Gesetz), glaubwürdige Armee, Frankenstärke und Steuerwesen, galoppierende Krankheitskosten, faschistoide Political Correctness, fortschreitender Etatismus, einschleichende Planwirtschaft, Staatsquote, Gesetzesflut statt Subsidiaritätsprinzip, Übergangsrente, Extinction Rebellion, Operation Libero usw. An klaren verbindlichen Aussagen werden wir sie messen und wählen!

Rudolf Balsiger, Oberwil


Sollen bei der Zuger Ständeratswahl weiterhin die Interessen der Wirtschaft im Zentrum stehen? Oder wollen wir endlich den Frauen, dem Klima, den erneuerbaren Energien oder der sozialen Gerechtigkeit eine stärkere Stimme geben? Eben! Ich wähle sozial und grün. Es gibt die Möglichkeit aus den Reihen der Alternativen – die Grünen eine engagierte Frau zu wählen, die sich tatkräftig für nachhaltige Themen einsetzt. Sie verdient Ihre Stimme am 17. November.

Benedikta Widmer, Rotkreuz


Dank vieler Wählerinnen und Wähler haben es die Zuger Alternative – die Grünen geschafft, wieder im Nationalrat vertreten zu sein. Das finde ich gut und herausfordernd. Dagegen hat die Zuger FDP durch ihr schwaches Abschneiden gezeigt, dass sie mit zu wenig Engagement im politischen Leben (z.B. weder Initiativen noch Referenden) keinen Sitz mehr beanspruchen kann.

Andererseits sollte die stärkste politische Kraft, die SVP, im Ständerat vertreten sein, auch im Hinblick darauf, dass gut positionierte SVP-Kandidaten in den Nachbarkantonen Luzern und Zürich für den 2. Wahlgang zu Gunsten der CVP- und FDP-Kandidaturen verzichtet haben. Mit dem SVP-Kandidaten haben wir einen bestens ausgewiesenen, erfahrenen und kompetenten Kandidaten, welcher sich ohne bezahlte Mandate, unabhängig und mit voller Kraft für die Zukunft des Kantons Zug einsetzen wird.

Hermann Kiener, Cham


Die Landwirtschaft steht, zwar zu Unrecht, in harter Kritik der erstarkten grünen Welle. Integrierte Produktion IP, also Einsatz von Pflanzenschutzmitteln so wenig wie notwendig und so viel, dass eine gesunde, ausreichende Nahrungsmittelproduktion gewährleistet werden kann – das reicht den Grünen allerdings längst nicht mehr. Bio muss her und Fleischproduktion schon gar nicht mehr! Die Folgen wären, mehr Importe, weniger Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Verarbeitungsindustrie und auch keine Einflussnahme auf die Produktionsweisen in den Herkunftsländern, von wo dann die hier fehlenden Lebensmittel her kämen. Wie ist dieser negative Trend zu beeinflussen?

Nach dem höchst ungewissen und unberechenbaren Öko-Schwenker der FDP gibt es für uns Landwirte nur noch eine Möglichkeit. Wählen Sie am 17. November den SVP-Kandidaten in den Ständerat! Er weiss und realisiert die Zusammenhänge in Politik und Wirtschaft, ist verlässlich und wird die Schweiz, wie schon unseren Kanton, weiterbringen! Im Ständerat braucht die Schweiz Politiker, die die Wirtschaft und dazu gehört die Landwirtschaft vertreten.

Marcel Scherer, alt Nationalrat SVP, Hünenberg