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Leserbrief

Letzte Freiräume in der Zuger Altstadt

«Neues Gesicht für das Geissweid-Quartier», «Zuger Zeitung» vom 2. November

Letzte Woche hat die Korporation Zug für das Gebiet Hirschen Geissweid drei Baugesuche publiziert. Mitten in der Altstadt will die Korporation Zug offenbar die Geissweid mit einem dreigeschossigen Wohnhaus bebauen. Dieses Areal war während Generationen ein ruhiger und schöner Freiraum inmitten der Altstadt von Zug. Wenn man sich die Bauprofile vor Augen führt, stellt man fest, dass mit diesem Neubau der ganze Hofcharakter und die terrassierten Gärten mit Sicht auf die Stadtmauer und Kapuzinerkloster zerstört werden. Es ist sehr bedauerlich, dass gerade die Korporation für diese Verschandelung der Altstadt verantwortlich wäre! Hat sie sich nicht bei der Übernahme des Haus Zentrum von der Stadt mit der Aussage gebrüstet, an diesem Ort eine Stadtreparatur vorzunehmen und das Quartier aufzuwerten? Es ist noch nicht zu spät! Ich hoffe, dass die Verantwortlichen der Stadt dieses Gesuch ablehnen werden und die Freiräume in der Altstadt wie im Altstadtreglement und der Vision 2050 der Stadt Zug auch wirklich schützen.

Heini Zemp, Cham

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