L&G-GEBÄUDE: Gemeinderäte fordern einen Gegenvorschlag

Drei bürgerliche Politiker haben eine Motion eingereicht. Damit soll die Doppelinitiative Gegenwind erhalten.

Samantha Taylor
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Die Diskussionen um eine zentrale Stadtverwaltung im L & G-Gebäude gehen weiter. (Bild Stefan Kaiser)

Die Diskussionen um eine zentrale Stadtverwaltung im L & G-Gebäude gehen weiter. (Bild Stefan Kaiser)

Die Diskussionen um eine zentrale Stadtverwaltung im ehemaligen L & G-Gebäude an der Gubelstrasse gehen in eine nächste Runde. Und dabei wird der Stadtrat gefordert. Dies, nachdem eine Gruppe bürgerlicher Initianten in einer bereits eingereichten Doppelinitiative verlangt, dass die Stadt das L & G-Gebäude wieder verkaufen und die städtische Verwaltung in der Altstadt verbleiben soll. Die Doppelinitiative kommt im Herbst zur Abstimmung.

Nun erhält diese jedoch Gegenwind – von bürgerlicher Seite. Die Stadtzuger Gemeinderäte Martin Kühn, Fraktionschef FDP, Martin Eisenring (CVP) und Philip C. Brunner (SVP) haben gestern eine Motion eingereicht. Ihre Forderung: Der Stadtrat soll einen Gegenvorschlag zu den beiden eingereichten Initiativen «Ja zur historischen Altstadt» und «Ja zu gesunden Stadtfinanzen» ausarbeiten. Die Gemeinderäte wollen, dass die Nachnutzung der städtischen Liegenschaften sowie die Folgekosten thematisiert werden. Konkret soll die Stadt Gespräche mit dem Kanton über den Verkauf und die Vermietung von Liegenschaften aufnehmen.