L&G-Gebäude-Kauf rückt näher

Der Kauf des ehemaligen L+G-Gebäudes durch die Stadt hat die erste offizielle Hürde genommen. Der Grosse Gemeinderat befürwortet den Kredit von 52,23 Millionen Franken deutlich.

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Vor der Debatte gab es für die Räte einen Rundgang durch die Gubelstrasse 22. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Vor der Debatte gab es für die Räte einen Rundgang durch die Gubelstrasse 22. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Zwar nicht ganz einstimmig, aber dennoch sehr eindeutig sagten die insgesamt 29 anwesenden Mitglieder des Grossen Gemeinderates an der ausserordentlichen Sitzung vom Dienstagabend Ja zum Kauf des ehemaligen Hauptsitzes der Landis+Gyr. Mit 24 zu 2 Stimmen – bei drei Enthaltungen – befürwortete das Stadtparlament den für den Kauf notwendigen Verpflichtungskredit von 52,23 Millionen Franken. Damit machte das Parlament dem Stadtrat auch gleich deutlich, dass die vorgesehene Zentralisierung der gesamten Stadtverwaltung in dem Gebäude an der Gubelstrasse 22 durchaus erwünscht ist.

Bedenken werden angebracht bei den Sanierungs- und Unterhaltskosten der Gubelstrasse 22 sowie bei der Nachnutzung der bestehenden Verwaltungsgebäude, wie die Stadt Zug in einer Mitteilung festhält.

«Die Liegenschaft in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs ist für die Stadt Zug ideal, das Zentrum der Stadt verlagert sich westwärts. In der Altstadt soll aber weiterhin das Stadthaus eine Ankerfunktion innehalten», sagt Ivo Romer, Vorsteher des Finanzdepartements.

Vor der GGR-Sitzung fand eine Besichtigung der Liegenschaft statt. Für Dolfi Müller ist klar: «Es gibt keinen besseren Standort für die Stadtverwaltung, denn das L&G-Gebäude befindet sich in gutem baulichen Zustand. Ein Neubau auf grüner Wiese käme wesentlich teurer.» Das letzte Wort hat das Zuger Stimmvolk: Am 9. September 2012 findet die Volksabstimmung statt.

pd/rem