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Lieber mechanische als elektronische Garderobekästen im Ägeribad

Die letzte Kinderkrankheit des Ägeribades wird nun ausgemerzt. Die Schlösser der Garderobenkästen, mit denen Betreiber und Gäste von Anfang an zu kämpfen hatten, werden ersetzt.
Vanessa Varisco
Die Technik für die Garderobenkästen war untauglich für den Badebetrieb. (Bild: Stefan Kaiser, Oberägeri, 25. Mai 2019)

Die Technik für die Garderobenkästen war untauglich für den Badebetrieb.
(Bild: Stefan Kaiser, Oberägeri, 25. Mai 2019)

Sie werden jetzt definitiv ausgetauscht: die Schlösser der Garderobenkästen im Ägeribad. Wie bereits im Januar bekannt wurde, funktioniert die Elektronik der Kästen im Zusammenhang mit den Eintrittskarten, die als Schlüssel dienen, nicht immer. Teils waren 50 bis 70 Kästen davon betroffen. «Und das war nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Mitarbeiter im Bad anstrengend», betont Geschäftsführer Thomas Spengler und ergänzt: «So konnte es einfach nicht weitergehen.»

Die Übung sei abgebrochen worden, obwohl man zu Beginn zuversichtlich gewesen sei, die Vorteile der elektronischen Schlösser gut nutzen zu können. «Die Technik war noch sehr neu, und wir hielten das anfangs für eine geniale Idee», erinnert sich der Geschäftsführer.

Technik nicht erprobt

Doch man wusste, dass die Technik nicht erprobt sei. Die persönliche Karte konnte aufgeladen werden, für die Kästen benutzt und auch der Imbiss im Restaurant konnte damit bezahlt werden. «Als uns dieses Schloss vorgeführt wurde, hat es gut funktioniert», so Spengler, «Nur hat es sich im alltäglichen Badebetrieb nicht bewährt. Es war eine leidige Geschichte.» Leider habe man nicht früher reagieren können, da dem Lieferanten ein Nachbesserungsrecht zusteht und dies auch mit einem entsprechenden Zeitfaktor verbunden sei. Diese Zeit musste man dem Lieferanten gewähren.

Jetzt soll aber damit aufgeräumt werden, schliesslich stehe die Zufriedenheit der Gäste an oberster Stelle. Deshalb wird in der Nacht auf den 4. Juni auf mechanische Schlösser umgestellt. Der Austausch geschieht zu Lasten des Lieferanten. «Ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir einen Schlussstrich ziehen. Es macht keinen Sinn, eine neue Technik einzusetzen, wenn diese einfach nicht funktioniert», bekräftigt Spengler. Er ist überzeugt, dass der Austausch künftig für einen reibungslosen Betrieb der Kästen sorgen wird. «Die mechanischen Schlösser sind Jahrzehnte lang erprobt.»

Ein Chipband fürs Restaurant

Die Umstellung wurde denjenigen, die zurzeit eine Karte besitzen mitgeteilt. Sie haben ab dem 29. Mai die Möglichkeit, am Empfang des Bades ihre aktuellen Daten auf die neue Transponderkarte zu übertragen. In Zukunft ist vorgesehen, dass man sein Abonnement auch auf ein Smartphone laden oder ein Einzelticket über den Webshop zu Hause buchen, bezahlen und mit dem ausgedruckten Strichcode ins Hallenbad oder den Wellnessbereich gehen kann.

Und wer vom Baden eine kurze Pause braucht und sich im Restaurant stärken will, kann an der Kasse ein Chipband mit einem selbstbestimmten Betrag aufladen. So ist das bargeldlose Zahlen weiterhin möglich. «Den Gästen stehen also weiterhin alle Optionen offen», weiss Spengler. Und die Umstellung von der alten Karte auf die neue kostet kaum Zeit. «In 20 Sekunden ist das geschehen», versichert Thomas Spengler.

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