LINDENCHAM: Anwohner will «Todesverkehr» stoppen

Der Tod eines 18-jährigen Töfffahrers hat grosse Wut ausgelöst. Jetzt steigen die Bewohner des Brunnmatt-Quartiers auf die Barrikaden.

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Auf der Vekehrsinsel liegen Blumen und Kerzen zum Gedenken an den beim Unfall getöteten Chamer. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Auf der Vekehrsinsel liegen Blumen und Kerzen zum Gedenken an den beim Unfall getöteten Chamer. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Bilder, die Kerzen und die Blumen stehen im brausenden Verkehr. Jeder, der die Gedenkstelle passiert, realisiert, dass hier ein tödlicher Unfall passiert ist. Und man fährt weiter, froh darüber, nicht selber betroffen zu sein.

Nicht so Hansjörg Sidler aus der Brunnmatt, der an diesem verhängnisvollen Sonntag den «Klapf» auf der Sinserstrasse hörte. «Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was passiert war.»

Hansjörg Sidler stellt fest, dass der Verkehr auf der Sinserstrasse markant zunimmt, was die Unfallgefahr erhöht. Dies will er nicht mehr einfach hinnehmen. In der Überbauung Brunnmatt in Lindencham hat er Unterschriften gesammelt und sie zusammen mit einem Forderungskatalog an den Chamer Gemeinderat und den Zuger Baudirektor gesandt.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.