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Leserbrief

Linke ist selber schuld an der Schlappe

«Doppelkandidatur kostete Linke den Sitz», Ausgabe vom 9. Oktober

Da meldet sich Barbara Gysel als Stadtratskandidatin ab und lässt sich neu als Regierungsratskandidatin aufstellen. Ob sie im Stadtrat oder im Regierungsrat sitzt, scheint ihr egal zu sein, Hauptsache sie sitzt. Dieser politisch motivierte Schachzug wurde von vielen Wählern als Machtstreben wahrgenommen und nicht goutiert. Zum Verhängnis wurde ihr jedoch die FDP-Motion zur «Senkung der Steuern bei hohem Vermögen», welche sie mitunterzeichnet hat. Die Notwendigkeit ihres Vorstosses begründeten die Motionäre an folgendem Beispiel: Besitze jemand im Kanton Zug ein steuerbares Einkommen von 400000 Franken und ein Vermögen von 132 Millionen Franken, müsse dieser Steuerpflichtige die (ihrer Ansicht) zu hohe Summe von 500000 Franken an Steuern bezahlen. Obwohl die Motion beim Regierungsrat noch hängig ist, hat Barbara Gysels Unterschrift unter diese Motion ihre Glaubwürdigkeit bei ihren Stammwählern bereits im Vorfeld der Wahlen ruiniert. Doch auch die Alternativen haben unglücklich agiert und hätten unbedingt auf eine erfahrene Frau setzen sollen. Die Alternativen haben in ihren Reihen ausgezeichnete Frauen mit Exekutiverfahrung. Diese leisten in ihren Gemeinden hervorragende Arbeit und wurden am letzten Sonntag mit Glanzresultaten wiedergewählt. Auf solche Kandidatinnen hätte man im Vorfeld der Wahlen zurückgreifen müssen. Dies vor allem auch, weil bei den Bürgerlichen reine Männerlisten die Runde machten. Aus dieser Optik war der Schachzug der CVP, dem Kandidaten der Alternativen, alternativ eine Frau gegenüberzustellen, clever und schliesslich erfolgreich.

Franz Felder, Neuheim

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