LISSA-PREIS: Oberägerie ist der Primus auf der Primarstufe

Hochbegabte Kinder werden in Oberägeri gefördert, aber die schwachen auch. Dafür gibt es jetzt die Note 1.

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Lehrerin Claudia Hobi beim Unterricht. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Lehrerin Claudia Hobi beim Unterricht. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Lea Bättig strahlt noch immer, obwohl der Gewinn des Lissa-Preises schon einige Stunden zurückliegt. «Das wird uns noch lange freuen. Mir gibt dies eine tiefe Befriedigung», sagt die Oberägerer Logopädin bescheiden. Sie hat das preisgekrönte Begabtenförderungsangebot an der Primarschule Oberägeri initiiert und viel Herzblut in die Sache gesteckt. Am Donnerstag ist das Modell in Zürich mit dem Lissa-Preis ausgezeichnet worden. 22 Schulen hatten sich beworben: Oberägeri erhielt zusammen mit dem Gymnasium Oberwil BL den ersten Preis und damit 10'000 Franken. Das Geld soll zweckgebunden eingesetzt werden für die Förderung sämtlicher Kinder mit verschiedenen Begabungen.

Alle Kinder profitieren
Eine Abordnung aus Oberägeri hatte der Preisverleihung beigewohnt. Darunter war auch Rektor Rolf Bucher. «Die Auszeichnung ist für den eingeschlagenen Weg und nicht für ein Endprodukt», betont er erfreut.

Oberägeri hat den schwierigen Spagat gewagt zwischen der individuellen Förderung der Kinder und dem Sinn für Gemeinschaft. So gehen Hochbegabte und Kleinklassenkinder in die gleiche Klasse. Ein Modell, das die Jury der Lissa-Stiftung in Zürich überzeugt hat.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.