LITRA: Es kommt zum SVP-Aufstand gegen Peter Bieri

Litra-Präsident Peter Bieri kommt nicht zur Ruhe. Drei SVP-Nationalräte kehren dem Vorstand definitiv den Rücken – und kritisieren den Zuger CVP-Ständerat scharf.

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Peter Bieri. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Peter Bieri. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Die Stühle von Peter Föhn, Caspar Baader und Max Binder bleiben definitiv verwaist. Seit Ende April figurieren die drei SVP-Nationalräte nicht mehr auf Vorstandsliste des Informationsdienstes für den öffentlichen Verkehr (Litra). Die Litra beliefert die Medien regelmässig mit Informationen über das Verkehrswesen und verfasst Stellungnahmen zu aktuellen verkehrspolitischen Themen.

Das Ausscheiden der SVP-Vertreter ist von Misstönen begleitet. Das Dreigestirn hatte dem Litra-Vorstand im März selber den Rücken gekehrt – aus Verärgerung über einen Vorstandsbeschluss, dass der Zuger CVP-Ständerat Peter Bieri das Litra-Präsidium neu in einem 40-Prozent-Pensum mit 70'000 Franken Lohn ausübt. Da der Ausbau dieses Mandats nur möglich wurde, weil unterer anderem die SBB ihren Mitgliederbeitrag an die Litra erhöhten, «mutiert die Litra zum verlängerten PR-Arm der SBB», wie es Baader formuliert.

Kari Kälin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.