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LITTERING: Abfall-Aktion in Zug nimmt abruptes Ende

In der Stadt Zug blieb der Güsel für einmal liegen. Doch die Aktion ging schneller zu Ende als den Behörden lieb war.
So sah die Rössliwiese in Zug am Samstagmorgen aus. (Bild: PD)

So sah die Rössliwiese in Zug am Samstagmorgen aus. (Bild: PD)

Auf der Rössliwiese in der Stadt Zug blieb der wild am Boden entsorgte Abfall am Samstagmorgen liegen. Mit dieser Aktion will der Stadtrat auf das akute Littering-Problem aufmerksam machen. Denn jedes Wochenende müssen die Werkhof-Mitarbeiter mehrere Kubikmeter Müll einsammeln, den die Passanten nicht pflichtgemäss in den Abfalleimern entsorgen.

Die Stadt hatte am Samstagmorgen Schilder mit Güsel-Botschaften platziert. Mit der Aktion wolle man darauf aufmerksam machen, dass zu den öffentlichen Plätzen Sorge getragen werden müsse und Littering in Zug nicht erwünscht sei, informiert Roger Naef, Leiter der Fachstelle für Littering der Stadt Zug. So ist auf den Tafeln etwa «Nimm mich mit!» oder «Wäh! So nicht!» zu lesen.

Eifriger Mann sammelt Abfall ein

Gemäss Naef seien von vielen Passanten durchaus positive Feedbacks zur Aktion eingegangen. Deshalb hätte die Abfall-Aktion über Nacht bis am Sonntagabend stehenbleiben sollen. Doch die Aktion nahm ein schnelles Ende: Laut Zeugenaussagen hat ein Mann die ganze Rössliwiese vom Abfall befreit und die gelben Schilder fein säuberlich auf den Boden gelegt. Deshalb war die Aktion bereits am Samstagmittag beendet. Warum der Mann den Abfall aufräumte, konnte nicht eruiert werden. Man wolle die Abfall-Aktion in den Sommermonaten nochmals wiederholen, dann werde der liegengelassene Abfall überwacht, schreibt Roger Naef.

Organisiert hat die Aktion die Fachstelle für Littering der Stadt Zug im Rahmen der gemeinsamen Anti-Littering-Bemühungen des Kantons Zug, des Zweckverbands der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (ZEBA) und der Zuger Gemeinden.

Die Stadt Zug hat im August 2013 ein neues Litteringgesetz eingeführt. Wer Güsel liegen lässt, kann mit 100 Franken Busse bestraft werden.

pd/spe/rem

Die Rössliwiese als Müllhalde. (Bild: PD)

Die Rössliwiese als Müllhalde. (Bild: PD)

«Nimm! Mich! mit!» oder «Das kannst du besser» waren am Samstagmorgen auf der Rössliwiese in Zug zu lesen. (Bild: PD)

«Nimm! Mich! mit!» oder «Das kannst du besser» waren am Samstagmorgen auf der Rössliwiese in Zug zu lesen. (Bild: PD)

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