LK Zug wankt kurz, fällt ab nicht: Sieg gegen Yello Winterthur

Der LK Zug startete mit einem 38:34-Sieg gegen Yellow Winterthur in die neue SPL1-Saison. Die Pflicht wurde damit erfüllt.

Michael Wyss
Drucken
Teilen
Jubel bei den Spielerinnen des LK Zug.
17 Bilder
215 Zuschauer kamen in die Sporthalle, es herrschte Maskenpflicht.
Zugs Leah Stutz spielt einen Pass auf Stefanie Eugster
Zugs Leah Stutz.
Zugs Ria Estermann.
Zugs Leah Stutz.
Zugs Simona Cavallari.
Zugs Ria Estermann.
Zugs Leah Stutz.
Zug-Tokskorerin Sibylle Scherer.
Zugs Ria Estermann.
Zugs Simona Cavallari.
Zugs Torhueterin Anezka Zuzanek.

Jubel bei den Spielerinnen des LK Zug.

Bild: Maria Schmid (Zug, 5. September 2020)

«Wir haben gewonnen, das zählt einzig jetzt. Der LKZ kann besseren Handball spielen, das sind wir uns bewusst. Nach der langen Pause freuten wir uns einfach wieder auf einen Ernstkampf und sind erleichtert, siegreich gestartet zu sein», so Spielerin Simona Cavallari. Recht hatte die 28-jährige Flügelspielerin in Bezug auf das Startspiel: dass es einfach wichtig war, zu gewinnen. Es war eine torreiche Partie, wie der Blick auf das Schlussresultat zeigt: 38:34! Offensiv konnte der LKZ überzeugen, in defensiver Hinsicht gibt es sicher noch Verbesserungen anzubringen. Die auf dem Papier favorisierten Zugerinnen hatten die Partie eigentlich unter Kontrolle und kamen nur in Bedrängnis, wenn sie Schwächephasen zeigten und Yellow Winterthur so wieder ins Spiel brachten.

Bereits zur Pause führten die Zugerinnen beruhigend und verdient 21:14, schafften es aber in der Folge nicht, den klaren Vorsprung (35.; 25:15; 41.; 29:21) bis am Schluss zu halten. Yellow Winterthur kam bis neun Minuten vor Schluss auf 30:29 heran, die Zugerinnen behielten aber in der Schlussphase die Oberhand. Immerhin blieb die positive Erkenntnis, dass der LKZ seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mental genug stark war, als die Gäste an der Wende schnupperten. Erfolgreichste Werferinnen bei den Zugerinnen waren Sibylle Scherer (11) und Simona Cavallari (9). Trainer Christoph Sahli (36): «Wir haben uns das Leben immer wieder selber schwer gemacht. Ich habe dennoch gute Ansätze gesehen im Spiel. Da können wir aufbauen.» Und Dimitra Hess (20, Flügel) sagte: «Es war ein harziger, aber punktemässig geglückter Auftakt.» Weiter geht es für die Zugerinnen am Samstag (18 Uhr, Saalsporthalle Zürich) bei GC Amicitia Zürich.

LK Zug – Yellow Winterthur 38:34 (21:14)

Sporthalle. – 215 Zuschauer. – SR Abalo, Maurer. – Strafen: 4-mal 2 gegen Zug. - Zug: Abt/ Zuzankova; Speerli, Scherer (11/3), Cavallari (9), Berchtold, Stutz (5), Kähr (1), Estermann (1), Eugster (6), Dimitra Hess (4), Gwerder, Spieler, Jónsdóttir, Sina Hess (1).