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Dem LK Zug wird die Favoritenrolle gerecht

Zugs Handballerinnen starten mit einem 36:21-Sieg über Yellow Winterthur in die neue SPL1-Saison.
Michael Wyss
Erzielte drei Treffer: die Zugerin Charlotte Kähr. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 1. September 2019)

Erzielte drei Treffer: die Zugerin Charlotte Kähr. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 1. September 2019)

Die Mitstreiter im Kampf um den Playoff-Final – Brühl (29:20 gegen Herzogenbuchsee), Spono Eagles (35:25 gegen Kreuzlingen) und Rotweiss Thun (43:8 gegen GC Amicitia Zürich) – legten bereits am Samstag mit klaren Siegen vor. Der LK Zug zog am Sonntag vor heimischer Kulisse gegen Yellow Winterthur nach. Das Team von Trainer Christoph Sahli (35) besiegte zum Saisonauftakt die Zürcherinnen klar mit 36:21 und wurde der Favoritenrolle gerecht.

Bereits zur Pause lag der Gastgeber mit 16:8 in Führung. Offensiv setzte der LK Zug eine erste Duftmarke, aber auch in defensiver Hinsicht war die Leistung mit 21 Gegentreffern sehr gut. Überragend war die Leistung der beiden Torhüterinnen Sunna Guðrún Pétursdóttir und Laura Innes mit einer Abwehrquote von je 39 Prozent. Erfolgreichste Werferin beim LK Zug war die 19-jährige Flügelspielerin Dimitra Hess mit neun Toren, überragend bei den Gästen Simona Grozdanovska mit zehn Treffern. Damit ist der Auftakt geglückt, die Zugerinnen haben ihre Pflicht erfüllt.

Jetzt folgen zwei Auswärtsspiele

Wie wichtig war dieser Startsieg für den LKZ? Sahli: «Mit einem Sieg in die Saison zu starten tut immer gut, um die Bestätigung für die Arbeit in der Vorbereitung zu bekommen und ein gutes Gefühl zu haben. Da ich aber grundsätzlich immer gewinnen will, spielt es keine Rolle, ob es das erste, zweite oder letzte Spiel der Saison ist.» Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Konzentration und Zielstrebigkeit über 60 Minuten, liessen die Zugerinnen gegen die Zürcherinnen in keiner Phase der Partie etwas anbrennen.

Für den LK Zug geht es in der Meisterschaft nun mit zwei Auswärtspartien weiter. Am nächsten Sonntag (14.00, Saalsporthalle Zürich) trifft das Team auf GC Amicitia Zürich, am Dienstag, 10. September auswärts auf Rotweiss Thun (20.15, Gotthelf Thun). Aus diesen beiden Duellen müssen vier Punkte her, damit man gestärkt in das Europacup-Wochenende in Spanien gehen und der Rolle des nationalen Titelanwärters gerecht werden kann. «Wir wollen zwei Siege holen, doch es wird nicht einfach, denn wir sind in beiden Partien Favorit. Wir müssen 60 Minuten unsere Leistung abrufen und unser Spiel spielen, dann kommt es gut», ist Sahli überzeugt. Die Europacup-Partien gegen das spanische Topteam Super Amara Bera Bera finden am Wochenende vom 14.und 15. September statt. Das Hin- und Rückspiel werden in der baskischen Stadt San Sebastian ausgetragen.

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