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LK Zug startet mit Ausrufezeichen

Der LK Zug ist mit einem 32:29-Sieg beim Leader Brühl in die SPL1-Finalrunde gestartet. Das Team von Trainer Christoph Sahli (34) konnte einen überzeugenden Auftritt abliefern.
Michael Wyss
Zugs Topscorerin Sibylle Scherer weiss sich zu behaupten. (Bild: Maria Schmid (Zug, 5. Januar 2019))

Zugs Topscorerin Sibylle Scherer weiss sich zu behaupten. (Bild: Maria Schmid (Zug, 5. Januar 2019))

Auch die 400 Fans in der Halle der Kreuzbleiche konnten das Team aus Zug nicht verunsichern oder einschüchtern. Der LK Zug zeigte sich beim ersten Gastspiel und zu Beginn der Finalrunde mental stark und gewillt, in der Ostschweiz beim Rekordmeister den Sieg zu holen. Und dies gelang dem LKZ auch verdientermassen: Mit 32:29 gewannen die Zentralschweizerinnen und sicherten sich wichtige Big-Points im Kampf um den Playoff-Final (Top-2). Erfolgreichste Werferin im Spiel war Zugs Sibylle Scherer mit 11 Treffern.

«Wir sind auf dem richtigen Weg»

Bereits zur Pause lag der Gast aus Zug mit vier Toren Differenz in Führung (18:14). Sahli: «Wir freuen uns über den Startsieg. Damit wurde aber nur ein kleiner Schritt gemacht. Wir müssen uns weiter steigern und am Gameplan festhalten. Wir haben sicher noch Luft nach oben. Die Finalrunde ist noch lang, doch der Auftakt macht mich zuversichtlich und hat mir gezeigt, was mit dieser Equipe möglich ist.» Die 27-jährige Scherer (Rückraum) sprach nach der Schlusssirene die Konstanz an: «Wir hatten viele Hochs und Tiefs im Spiel. Es fehlte etwas die Ruhe und Abgeklärtheit in einigen Phasen. Doch wir sind auf dem richtigen Weg.» Von einem klareren Ausgang sprach Zugs Routinier Jacqueline Hasler-Petrig (31, Rückraum). «Hätten wir unser Spiel 60 Minuten konsequent durchgezogen, wäre der Sieg höher ausgefallen. Dass wir Leader sind, ist super. Diesen Platz geben wir nicht mehr ab.»

Dank dem Sieg überholten die Zugerinnen die Brühlerinnen in der Tabelle. Der LKZ steht mit den Ostschweizerinnen, allerdings nur dank des besseren Torverhältnisses, auf Rang 1 (je 26 Punkte). Erster und vermutlich auch einziger Verfolger ist Rotweiss Thun mit 21 Zählern. Die Berner Oberländerinnen besiegten die Spono Eagles mit 26:25. Damit verabschiedeten sich die Nottwilerinnen ziemlich sicher vom Titelrennen. Ihre Hypothek auf das führende Duo beträgt bereits 11 Punkte. Momentan kämpft die Sahli-Equipe mit Brühl und Rotweiss Thun um die beiden Playoff-Finaltickets.

«Die gezeigte Leistung weiter bestätigen»

Am nächsten Sonntag (16 Uhr, Gotthelf Thun) steht ein weiteres wichtiges Spiel für den LKZ auf dem Programm. Zug gastiert beim grössten Mitkonkurrenten um den Playoff-Final Rotweiss Thun. Mit einem weiteren Erfolg, sprich dem Gewinn von zwei Zählern im Berner Oberland, könnte man einen weiteren Schritt Richtung Final machen. Hasler-Petrig: «Wir haben uns eine sehr gute Ausgangslage verschaffen mit dem Auftaktsieg in der Ostschweiz. Nun wollen wir auch im zweiten Spiel in der Fremde siegen und die gezeigte Leistung in Brühl bestätigen.»

Brühl – Zug 29:32 (14:18)

Kreuzbleiche. – 400 Zuschauer. – SR Zwahlen, Castineiras. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Brühl; 3-mal 2 Minuten gegen Zug. – Zug: Ort/Kaiser; Traber (1), Tschamper (3/3), Hasler (3), Scherer (11/5), Cavallari (3), Pavic (3), Stutz, Daria Betschart, Javet (2), Kähr (4), Estermann (1), Hess (1). – Finalrunde SPL1, Rangliste: 1. LK Zug 26 (525:385). 2. Brühl 26 (457:366). 3. Rotweiss Thun 21 (441:358). 4. Spono Eagles 15 (434:395).

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