LORZEEBENE: Zwei alte Betonmasten-Leitungen verschwinden

Die Unterwerke Altgass und Herti waren bisher durch eine Freileitung miteinander verbunden. Jetzt geht der Strom durch eine unterirdische Leitung. Darum werden die alten Betonmasten bis Mitte Februar abgerissen.

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Die Freiluftleitung der Axpo vom Unterwerk Herti bis zur Altgass braucht es nicht mehr. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Freiluftleitung der Axpo vom Unterwerk Herti bis zur Altgass braucht es nicht mehr. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Unterwerke Altgass und Herti in Baar werden vom vorgelagerten Hochspannungsnetz der Axpo gespeist, welches von 50 auf 110 Kilovolt (kV) umgestellt wird. In diesem Zusammenhang wurden das Unterwerk Altgass erneuert, das Unterwerk Herti neu gebaut und beide vergangenes Jahr in Betrieb genommen. Die Einspeisung des Unterwerks Herti erfolgt neu unterirdisch ab dem Unterwerk Altgass.

Die beiden alten Betonmast-Freileitungen, welche je zwei 50-kV-Leitungsstränge der Axpo und zwei 16-kV-Leitungsstränge der WWZ umfassen, stehen seit Herbst ausser Betrieb. Für den Rückbau der Leiterseile und Demontage der insgesamt 18 Betonmasten wurden zur Schonung der landwirtschaftlichen Flächen die kalten Wintermonate abgewartet. Das Zuger Energieunternehmen kündet nun an, dass Ende Februar die Altgass-Herti-Freileitungen aus dem Erscheinungsbild der Lorzenebene verschwunden sein werden.

Rückbau der Freiluftanlagen Herti

Auch der Rückbau des alten Unterwerks Herti inklusive der Demontage der Freiluftanlagen auf Höhe der Nordstrasse läuft und soll im Frühling dieses Jahres abgeschlossen sein.

pd/cv