LORZENTOBEL: Notruf: «Versuchen Sie es später erneut...»

Rund 40'000 Franken hat der Kanton Zug zusätzlich in Notruftelefone investiert. Doch noch immer funktioniert nicht alles einwandfrei.

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Eine der vier Notrufsäulen auf der neuen Lorzentobelbrücke. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Eine der vier Notrufsäulen auf der neuen Lorzentobelbrücke. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer auf den SOS-Knopf von einer der Notrufsäulen auf der neuen Lorzentobelbrücke drückt, hört zuerst ein überraschend lautes Signal. Dann erschallt der Wählton. Dann schaltet sich eine automatische Stimme der Beratungsstelle Dargebotene Hand ein: «Momentan sind alle Leitungen besetzt. Versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.» Eine Viertelstunde später – die gleich vertröstende Botschaft.

Auf der alten Lorzentobelbrücke klappt die Verbindung. Eine Frauenstimme ist dran: «Hallo!» – «Hallo?» – «Hallooo!!»... Dann ertönt Musik. Die Verbindung ist abgebrochen.

Aber warum gerät jemand eigentlich überhaupt in eine Warteschleife, wenn es um einen Notfall auf der Brücke geht? «Es handelt sich um eine Direktleitung, mit welcher man nur zur Dargebotenen Hand durchgestellt wird», sagt Tännler. Komme es dort zu einer Überlastung, gelange man in die Warteschleife.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.