LOTTERIE: Damit das Glück den Zugern hold bleibt

Wer Lotto spielt, unterstützt Zuger Kultur und Sport. Damit dies auch in Zukunft so ist, dafür kämpft Regierungsrat Beat Villiger.

Drucken
Teilen
Wer Lotto spielt, tut auch etwas für Kultur und Sport. Das soll so bleiben, fordert man im Kanton Zug. (Symbolbild André Albrecht/Neue LZ)

Wer Lotto spielt, tut auch etwas für Kultur und Sport. Das soll so bleiben, fordert man im Kanton Zug. (Symbolbild André Albrecht/Neue LZ)

Jeder Schweizer gibt durchschnittlich 312 Franken pro Jahr für Lotterien und Wetten aus. Von diesen Investitionen profitieren auch Zuger Vereine und gemeinnützige Projekte im Kanton.

Sicherheitsdirektor Beat Villiger, der das Lotteriewesen unter sich hat und die kantonalen Interessen bei Swisslos vertritt, will, dass Kultur und Sport weiterhin Geld erhalten. Denn: Lotterien sind in der Schweiz grundsätzlich verboten, werden aber unter gewissen Bedingungen zugelassen. Die Regelung des Glücksspiels ist in erster Linie Bundessache.

Doch die staatliche Monopolstellung kommt unter Druck. Vor allem aus dem Ausland drängen Lotterie- und Wettanbieter in den Markt, obwohl sie dazu nicht berechtigt wären. Damit würde der Anteil kleiner, der für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehen könnte. Dies will nun die Volksinitiative «Für Geldspiele im Dienste des Gemeinwohls» verhindern, hinter der auch Villiger steht.

Die Unterschriftensammlung dauert noch bis Oktober 2009.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.