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LOTTERIEGELDER: Kritik an Regierung wegen Promi-Tennismatch

Der Zuger Regierungsrat hat am Donnerstag Schelte einstecken müssen: SP und CVP kritisierten, dass die Regierung für den Promi-Tennismatch "Stars on Court" mit Steffi Graf und André Agassi 50‘000 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligte.
Steffi Graf und André Agassi beim Tennismatch in der Zuger Bossard-Arena im Juni 2013. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Steffi Graf und André Agassi beim Tennismatch in der Zuger Bossard-Arena im Juni 2013. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die Tickets für das Show-Turnier vom Juni 2013 in der Bossard Arena hätten bis zu 450 Franken gekostet. Zudem habe die Gage für die beiden Tennis-Altstars fast eine Million Franken betragen. Statt solche Anlässe zu unterstützen, solle man die Gelder lieber Organisationen geben, die wirklich etwas für die Allgemeinheit täten.

Der Regierungsrat sieht in der Entnahme der 50‘000 Franken hingegen kein Problem. Der Anlass sei durchaus für die breite Bevölkerung gewesen, sagte Regierungsrat Stephan Schleiss (SVP). Es habe einen Kindernachmittag gegeben und ausserdem seien an diesem Anlass rund 350‘000 Franken für das Kinderhilfswerk von Tennisspielerin Steffi Graf zusammengekommen.

Kindernachmittag als grosse Enttäuschung

Die Ratslinke und die CVP waren von diesen Argumenten nicht überzeugt. Der Kindernachmittag habe sich für viele Kinder als grosse Enttäuschung entpuppt, weil er nur für einige wenige Tennisschüler bestimmt gewesen sei. Der Breitensport werde auf diese Weise sicher nicht gefördert.

Schleiss versuchte die Kritiker schliesslich mit finanziellen Argumenten zu beruhigen. Auch wenn man mal 50‘000 Franken für einen solchen Anlass entnehme, müsse dafür kein anderer Antragssteller auf Unterstützung verzichten. "Der Fonds hat genügend Reserven", sagte Schleiss. Mittelfristig will der Regierungsrat das Reglement für die Entnahme von Lotteriegelder aber überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

sda

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